KSC schlägt Frankfurt
Auch in seinem zweiten Testspiel im Trainingslager kam der KSC zu einem Sieg. Am Samstagnachmittag gewann das Team von Markus Schupp gegen Bundesligist Eintracht Frankfurt mit 3:0 (0:0).

In der ersten Halbzeit sahen die rund 250 Zuschauer auf dem KSC-Trainingsplatz im Hotel Sueno eine abwechslungsreiche Partie mit Chancen auf beiden Seiten. So auch in der 12. Minute, als Oka Nikolov im Eintracht-Tor einen Tarvajärvi-Schuss nur abklatschen konnte, und Anton Fink vermeintlich zum ersten Mal für den KSC traf. Der Schiedsrichter entschied beim KSC-Stürmer aber auf eine Abseitsstellung.
In der 21. Minute kam dann die Eintracht zu ihrer ersten Großchance, als Sebastian Jung halbrechts frei vor KSC-Torhüter Markus Miller auftauchte. Jung setzte seinen ersten Versuch aber an den Pfosten, beim Nachschuss reagierte Miller im KSC-Tor glänzend. Danach verflachte die Partie bis zum Halbzeitpfiff des gut leitenden türkischen Schiedsrichters.
In den ersten Minuten der zweiten Spielhälfte kam der KSC immer wieder vor das Tor der Frankfurter, konnte die sich bietenden Gelegenheiten aber nicht in Zählbares ummünzen. Die Hessen ihrerseits verbuchten in der 62. einen Freistoß von Selim Teber für sich, der aber weit über das Tor des KSC segelte.
In der 70. Minute gelang dem KSC dann die Führung. Der wenige Sekunden zuvor eingewechselte Gaétan Krebs bediente mit einem Traumpass den ebenfalls direkt zuvor ins Spiel gekommenen Serhat Akin, der Nikolov im Tor keine Chance ließ und überlegt zum 1:0 einschob. Auch der zweite KSC-Treffer fiel durch unmittelbar zuvor frisch eingewechselte Spieler und deren erste Ballkontakte. Macauley Chrisantus setzte sich auf der rechten Seite durch, zog nach innen und legte den Ball Mittelfeldspieler Matthias Cuntz auf, der diesen mit einem satten Schuss über die Innenseite des Pfostens zum 2:0 (83.) ins Eintracht-Gehäuse beförderte.
Das 3:0 (85.) erzielte dann Chrisantus selbst, der einen schönen Flankenwechsel von Serhat Akin aufnahm und den herauseilenden Nikolov mit einem Heber überwand.
KSC-Coach Markus Schupp sagte nach der Partie: „Wir wollten das umsetzen, woran wir immer wieder arbeiten: gute Organisation, hohes Tempo bei Ballbesitz und zielstrebiges Spiel nach vorne. Die Höhe des Ergebnisses ist nicht entscheidend, viel mehr freut mich, dass wir zu Null gespielt haben.“
Morgen trainiert der KSC letztmals in Belek, bevor es am Nachmittag zurück in die frostige Heimat geht.
Der KSC spielte: Miller – Schäfer, Langkamp, Drpic, Demirtas (69. Zimmermann) – Mutzel – Engelhardt (82. Cuntz), Staffeldt – Stindl (69. Krebs) – Fink (82. Chrisantus), Tarvajärvi (69. Akin)
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