KSC muss ohne Maik Franz in Koblenz ran

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Nach einer kurzen Verschnaufpause will der KSC am Freitag (18 Uhr) bei TuS Koblenz Tabellenplatz eins verteidigen. Trainer Becker muss seine Mannschaft erneut umstellen, außerdem muss möglicherweise einer der 1860-Torschützen auf die Bank.

Von Andreas Eisinger
"Koblenz ist für mich die Überraschungsmannschaft der Saison", warnt KSC-Trainer Edmund Becker vor dem morgigen Auftritt bei TuS Koblenz. Um 18 Uhr ist Anpfiff und bei den Karlsruhern fehlt erneut Stammtorwart Markus Miller. "Jeff wird ihn wieder vertreten und hat schon in den letzten beiden Spielen seine Sache gut gemacht", erklärte Becker. Außerdem muss Verteidiger Maik Franz nach seiner fünften gelben Karte, Martin Stoll kommt für ihn ins Team. Mittelfeldspieler Bradley Carnell hat seine Sperre schon abgesessen und kehrt zurück ins Team, Sanibal Orahovac muss dafür auf die Bank.

Unklar ist noch, ob Sebastian Freis nach seiner Magen-Darm-Grippe wieder stürmen kann, dann stünde Becker vor einer schwierigen Entscheidung: Im Angriff überzeugten und trafen gegen 1860 München Edmond Kapllani und Giovanni Federico, auf Federicos angestammter Position im Mittelfeld lieferte Michael Mutzel eine gute Leistung ab und jubelte ebenfalls. "So muss eben einer auf die Bank, der schon gut gespielt hat", sagte Becker, "es ist auch wichtig, starke Leute als Alternative zu haben."

Die Stärken der Koblenzer vergleicht "Ede" Becker mit denen der Münchner Löwen, eine disziplinierte Abwehr sei das Prunkstück des Aufsteigers. "Außerdem haben sie ihre meisten Tore über Standards erzielt, das ist ihre Geheimwaffe."


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