KSC II startet mit Sieg in die Rückrunde

KSC II von Daniel Heinz

Mit einem 2:1(1:0)-Erfolg über die zweite Mannschaft des TSV 1860 München konnte das Team von Rainer Krieg vor 360 Zuschauern einen gelungenen Start nach der Winterpause feiern. Sascha Traut und Stanislaus Bergheim erzielten beide vom Elfmeterpunkt aus die Tore für den Karlsruher SC.

Von Daniel Heinz
Wenige Minuten vor dem Anpfiff sorgte ein heftiger Wolkenbruch für ungünstige Spielbedingungen auf Platz zwei des Wildparks, auf ein technisch anspruchsvolles Spiel konnten sich die durchnässten Zuschauer somit nicht freuen. "Fußball spielen war heute leider nicht möglich", kommentierte KSC II-Coach Rainer Krieg nach der Partie die katastrophalen Platzverhältnisse.

Dennoch begann der KSC engagiert und hatte von Beginn an das Spielgeschehen im Griff. Haluk Türkeri hat bereits nach 11 gespielten Minuten die Führung auf dem Fuß. Einen starken Schuss von Christopher Hock konnte 1860-Keeper Philipp Pentke nur abklatschen, Türkeri brachte die Kugel jedoch aus kurzer Distanz nicht im Gehäuse unter. Besser machte es Sascha Traut in der 37. Minute per Elfmeter. Vorausgegangen war eine Tätlichkeit von Torwart Pentke, der bei einem Gerangel mit Stanislaus Bergheim diesem ins Gesicht fasste, dafür dann jedoch nur die gelbe Karte sah. "Durch diesen eklatanten Blackout hat er uns auf die Verliererstraße gebracht", kommentierte der Trainer der Löwen Marco Kurz die dumme Aktion seines Torwarts.

Im zweiten Durchgang kamen die Gäste aus München besser ins Spiel. Folgerichtig konnte Alban Ramaj aus stark abseitsverdächtiger Position den 1:1-Ausgleich markieren. Doch nur wenige Minuten später entschied Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus zum zweiten Mal auf Strafstoß für den KSC. Thorsten Barg war von Alexander Eberlein im 16-Meter-Raum von den Beinen geholt worden. Stanislaus Bergheim übernahm die Verantwortung und sorgte mit seinem Treffer für den 2:1-Endstand. Wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff sah Christopher Hock unnötigerweise noch die gelb-rote Karte nach wiederholtem Foulspiel. Insgesamt zeigte Steinhaus in einer ruppigen Partie 6 gelbe und 1 gelb-rote Karte und verbannte zudem den Co-Trainer der Gäste von seinem Trainerplatz.
KSC II-Coach Rainer Krieg äußerte sich nach dem heutigen 2:1-Erfolg zufrieden: "Wenn man zwei Elfmeter zugesprochen bekommt ist das natürlich etwas glücklich, aber ich denke wir gehen heute verdient als Sieger vom Platz."

Die nächste Partie bestreitet die Reserve des KSC am kommenden Samstag beim direkten Absteigskonkurrenten Hessen Kassel. Anpfiff ist um 14.30 Uhr.


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