KSC gewinnt 3:1
Der erste Testspielauftritt des KSC im Trainingslager im türkischen Belek brachte dem Team von Markus Schupp einen überzeugenden 3:1(3:0)-Erfolg. Zweimal Lars Stindl und Anton Fink trugen sich beim Sieg über den türkischen Zweitligisten Kayseri Erciyesspor in die Torschützenliste ein.

Der KSC startete druckvoll in die Partie, übernahm von Beginn an das Kommando und konnte schnell erste Torchancen (03. Fink, 16. Stindl, 22. Tarvajärvi) für sich verbuchen. Dabei hatten die in gelb-rot angetretenen Badener aber in der 13. Minute Glück, dass der Gegner eine sehr gute Konterchance halbherzig vergab.
In der 25. Minute fiel dann der erste Treffer für den KSC. Nach einem Foul am überzeugend aufspielenden Niklas Tarvajärvi brachte Stindl den fälligen Foulelfmeter sicher im linken unteren Eck des türkischen Tores unter. Anton Fink, dem sich in der ersten Halbzeit mehrfach gute Gelegenheiten zum Torerfolg boten, nutzte in der 36. Minute dann eine Unachtsamkeit der türkischen Hintermannschaft und hob den Ball gefühlvoll über den Schlussmann hinweg zum 2:0 ins Netz. Nach wunderschöner Vorarbeit des Finnen Niklas Tarvajärvi erhöhte erneut Stindl in der 40. Minute zum 3:0-Pausenstand.
Zu Beginn der zweiten Hälfte hatte Kayseri Erciyesspor zwei gute Gelegenheiten, auf 1:3 zu verkürzen, was der frisch zur Halbzeit eingewechselte KSC-Keeper Kristian Nicht aber zu verhindern wusste. Das Tor für die Türken fiel dann aber doch noch: In der 79. Minute war es Oguzhan Yalcin, der aus stark abseitsverdächtiger Position ins KSC-Tor traf.
In der Folgezeit verflachte die Partie zusehends. Wenige Sekunden vor Schluss hatte Niklas Tarvajärvi aber nochmals das 4:1 auf dem Fuß, setzte den Ball aber am Gehäuse vorbei.
KSC-Coach Markus Schupp, der auf Alexander Iashvili, Godfried Aduobe, Michael Mutzel und Serhat Akin verzichten musste, zeigte sich nach der Partie zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Wir haben eine Stunde gut gespielt und gut kombiniert.“ Ein problemfreies Comeback im KSC-Trikot nach langer Verletzungspause feierte Gaétan Krebs, der eine Halbzeit lang im linken Mittelfeld agierte.
Der KSC spielte: Miller (46. Nicht) - Staffeldt (67. Demirtas), Langkamp (83. Heinrich), Drpic (67. Konrad), Schäfer (83. Stadler) - Zimmermann, Engelhardt (83. Cuntz) - Stindl (83. Dulleck), Krebs (46. Rupp) - Fink (67. Chrisantus), Tarvajärvi
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