KSC geht in Frankfurt leer aus

Nach einer 1:2(0:0) Niederlage musste der KSC die Heimreise aus Frankfurt mit leeren Händen antreten. Hoffmann und Köhler trafen nach dem Seitenwechsel für die Eintracht, der KSC kam erst in den Schlussminuten durch Abderrahim Ouakili nochmal auf 2:1 heran.

(eis) Auch im neunten Anlauf blieb Alles beim Alten: Eintracht Frankfurt bleibt ein Angstgegner des Karlsruher SC. Am Sonntagnachmittag unterlag der KSC dem Bundesligaabsteiger vor 26.800 Zuschauern im Frankfurter Waldstadion mit 1:2(0:0). Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit brachten Torben Hoffmann und Benjamin Köhler den KSC unmittelbar nach dem Seitenwechsel auf die Verliererstraße. Abderrahim Ouakilis Anschlusstreffer kam zu spät, um wenigstens einen Punkt aus der Hessischen Metropole mitzunehmen.

Lorenz Günther Köstner hatte nach dem verkorksten Saisonstart gegen Burghausen auf drei Positionen umgestellt. Ouakili und Edmond Kapllani ersetzten die verletzten Kritzer und Dundee, Mario Eggimann lief für Carsten Rothenbach in der Abwehr auf. Der Trainer der Badener sah in den ersten 45 Minuten "mehr Ping Pong als Fußball, aber auf beiden Seiten". Hätte sein Team die Gegenstöße nicht so fahrlässig vertändelt, sei der Führungstreffer durchaus möglich gewesen", konstatierte der Franke nach dem Abpfiff: "Die größeren Chancen in der ersten Halbzeit hatten wir."

Nach dem Pausentee schluderten die Gäste in der Defensive und ließen sich von der Eintracht auseinander nehmen: Gegen Torben Hoffmanns platzierten Kopfball hatte der ansonsten starke Markus Miller nach 47 Minuten keine Abwehrchance. Beim 2:0 ließ Abwehrrecke Martin Stoll seinen Keeper im Regen stehen, als ihn Köhler auf dem falschen Fuß erwischte und aus 15 Metern in den Winkel drosch (52.).

Nach einigen Minuten hatten sich die Blauweißen wieder gefangen und mühten sich in der Offensive redlich. Zuerst zimmerte Ouakili nach Vorlage des eingewechselten Abdul Iyodo aus 21 Metern an die Latte (62.), kurz darauf scheiterte Jan Männer an einem Frankfurter Abwehrbein (77.). Mit einer Koproduktion kamen Männer und Ouakili aber doch noch zum Erfolg: Männer bediente den Mittelfelregisseur und der netzte souverän ein (86.).

Die Eintracht konnte ihr misslungenes Saisondebut in der Heimpremiere mit dem 2:1 Erfolg über den KSC ausgleichen, die Badener warten nach dem Unentschieden gegen Burghausen weiter auf den ersten "Dreier". Am kommenden Wochenende gehen die Köstner Schützlinge aber nicht auf Punktejagd. Am Sonntag ertönt um 14.30 Uhr der Anpfiff zum Pokal Erstrundenspiel bei Dynamo Dresden.


Match
Center