KSC gegen Koblenz unter Zugzwang
Drei Punkte sind Pflicht, wenn der KSC am Freitagabend (18.00 Uhr) die TuS Koblenz im Wildparkstadion empfängt.

Von David Ruf
Sportliche Kontinuität ist bei den Karlsruhern in dieser Spielzeit noch nicht eingekehrt und so findet sich das Team von Markus Schupp nach 13 Spielen nur auf dem 13. Tabellenplatz wieder. Derzeit haben die Karlsruher noch drei Punkte Vorsprung auf die Koblenzer, die aktuell den Relegationsplatz belegen.
Diesen Vorsprung gilt es am Freitag aber unbedingt auszubauen. „Morgen ist ein ganz, ganz wichtiges Spiel für uns“, erklärte Cheftrainer Markus Schupp am Donnerstagmittag. Mit den schönsten Fußball der Liga zu spielen, bringe eben wenig, denn zum Fußball gehöre auch Kampf, so Schupp, der gleich drei Dinge aufzählte, die sich bei seinem Team unbedingt verbessern müssen. „Wir müssen mit mehr Leidenschaft spielen, eine höhere Laufbereitschaft an den Tag legen und körperbetonter spielen.“ Darüber hinaus sei es vor allem wichtig, hinten die Null zu halten. „Wir bekommen zu viele Gegentore“, so Schupp.
Drei Punkte müssen also her, doch vor allem in der Innenverteidigung droht ein personeller Engpass. Matthias Langkamp musste das Training am Mittwoch aufgrund erneuter Probleme an der Achillessehne abbrechen und wird sich am 1. Dezember einer Operation unterziehen. Unter der Woche hatten aber auch Dino Drpic und Sebastian Langkamp mit Problemen zu kämpfen. Drpics Erguss im Knie hat sich allerdings gebessert und auch der jüngere der beiden Langkamp-Brüder wird nach einem Schlag auf den Fuß wohl spielen können. Eine Änderung deutet sich zudem auf der rechten Abwehrseite an, hier könnte Christian Demirtas zum ersten Mal von Beginn an zum Einsatz kommen und den Vorzug vor Timo Staffeldt erhalten.











