KSC fiebert Finale entgegen
Am Sonntag geht es vor vollem Haus um den Aufstieg! Mit einem Sieg gegen Paderborn und positivem Verlauf der Konkurrenz Spiele könnte der KSC am Ende auf Rang 3 stehen. Der KSC bittet alle Besucher, rechtzeitig anzureisen.
Von Andreas Eisinger
"Die Situation ist nicht neu für uns wir haben in den letzten Jahren oft am letzten Spieltag alles zum Guten gewendet vor eigenem Publikum!" KSC Verteidiger Mario Eggimann glaubt daran, am Sonntag um 16.50 Uhr den Aufstieg in die Bundesliga feiern zu können. Mit einem Sieg im letzten Saisonspiel gegen den SC Paderborn können sich die Blau Weißen auf Platz drei der Abschlusstabelle hinaufschieben.
Voraussetzung dafür ist neben einem eigenen Sieg eine Niederlage von Cottbus gegen 1860 München und ein Punktgewinn des SC Freiburg gegen Greuther Fürth. Sollte der Karlsruher Sieg mit mehr als drei Toren Differenz ausfallen, dürfte Cottbus sogar Unentschieden spielen.
Von diesen Rechenspielchen will Cheftrainer Edmund Becker aber nichts wissen: "Wir müssen unser Spiel gewinnen, das wird schwer genug", sagte er am Freitag. "Ich habe das Gefühl, dass nur noch von Cottbus, Fürth und Freiburg gesprochen wird und nicht mehr davon, dass wir erstmal drei Punkte holen müssen." Seine volle Konzentration und die der Mannschaft gilt deshalb den letzten 90 Spielminuten der laufenden Runde. Währenddessen wird Becker immer über die Spielstände auf den anderen Plätzen informiert sein; "schließlich müssen wir gegebenenfalls darauf reagieren." Ob und wie diese Informationen weitergegeben werden, sei aber noch offen. Heißt: Ob die aktuellen Spielstände auch über die Videoleinwand flimmern oder nur bei einem positiven Verlauf der anderen Partien, will Becker kurzfristig entscheiden.
Kurzfristig entscheidet sich auch der Einsatz von Torhüter Markus Miller. Bei einem Zusammenprall im Training am Donnerstag erlitt der Keeper eine Prellung am rechten Bein. Trainer und medizinische Abteilung sind zuversichtlich, "Killer Miller" rechtzeitig fit zu bekommen andernfalls stünde "Jeff" Kornetzky als Alternative zur Verfügung. Ansonsten sind alle Mann fit: Thomas Kies hat seine Sperre abgesessen, Carsten Rothenbach und Jiri Kaufman sind wieder genesen. Edmund Becker tendiert aber dazu, die siegreiche Elf aus dem Bochum Spiel ins Rennen zu schicken. Also dürfte Florian Dick von Beginn an auf der rechten Abwehrseite spielen, Edmond Kapllani und Sebastian Freis vor voraussichtlich ausverkauftem Wildpark als Sturmspitzen auflaufen.
Am Sonntag gibt es ab 10 Uhr vor dem Stadion wenige Restkarten für den Stehblock E1 und einzelne Sitzplätze sind noch Tickets zu haben. Wegen der über 30 000 Zuschauer bittet der KSC vor dem Spiel darum, zeitig am Wildpark zu sein und die Plätze einzunehmen: Da am letzten Spieltag alle Partien zeitgleich stattfinden, muss pünktlich um 15 Uhr angepfiffen werden.











