KSC erwartet Rostock zum Gipfeltreffen

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Erneut steht im Wildparkstadion ein Spiel vor vollem Haus an: Im Spitzenspiel gegen Hansa Rostock geht es um die Tabellenführung. Markus Miller kann in seinen Kasten zurückkehren, auch Maik Franz darf nach seiner Sperre wieder auflaufen.

Es ist das Spitzenspiel der zweiten Fußballbundesliga: KSC gegen Hansa Rostock, morgen Abend um 20.15 Uhr im fast ausverkauften Wildparkstadion. Cheftrainer Edmund Becker sieht große spielerische Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Top-Teams der Liga, aber einen Hauptunterschied: „Wir schießen mehr Tore, dafür bekommen sie so wenige wie kein anderes Team.“ Für morgen erwartet Becker trotzdem eine offene Begegnung und will am Ende weiterhin auf Platz eins stehen. Das wäre schon mit einem Unentschieden der Fall, davon will er aber nichts wissen: „Wir werden nicht auf Unentschieden spielen, nachher bekommen wir in der Nachspielzeit ein Gegentor und schauen blöd aus der Wäsche.“

Rechtzeitig zum Gipfeltreffen hat das Verletzungspech den Kader verlassen, alle Spieler nehmen am Training Teil. Torwart Markus Miller hat seine Virusinfektion auskuriert und kann in seinen Kasten zurückkehren. „Allerdings wollen wir kein Risiko eingehen, er muss sich zu einhundert Prozent sicher sein, dass er voll belastbar ist“, lässt sich Becker eine Hintertür für Eventualitäten offen. Auch Jiri Kaufman steht nach seiner Rücken-Operation wieder im Training; im Kader wird er aber nur stehen, falls Angreifer Sanibal Orahovac mit seiner Erkältung nicht auf der Bank sitzen kann.

„Ede“ Becker will zur Startelf zurückkehren, die schon in den ersten Saisonspielen eine konstant gute Leistung brachte und Punkte holte: Miller kehrt ins Tor zurück, Maik Franz nach seiner Gelbsperre in die Abwehr und im Angriff sollen Edmond Kapllani und Sebastian Freis gemeinsam mit Giovanni Federico im rechten Offensiven Mittelfeld für Treffer sorgen.


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