KSC erreicht zweite Pokalrunde
Eine mäßige Leistung genügte dem KSC in Dresden zu einem glücklichen 2:1 Erfolg und zum Einzug in DFB Pokalrunde Zwei. Nach dem Dresdner Führungstreffer drehten die Blauweißen das Spiel um Ouakili und Saenko trafen für die Badener.
(eis) Mit viel Dusel ist der KSC in die zweite Runde des DFB Pokals eingezogen. Trotz zwischenzeitlichen Rückstand behalten die Karlsruher gegen Zweitligaaufsteiger Dynamo Dresden vor 11.720 Zuschauern mit 2:1(1:1) die Oberhand. Nur zwei Minuten nach dem Gegentreffer von Klemen Lavric verwandelte Abderrahim Ouakili einen Foulelfmeter zum Ausgleich, in Durchgang zwei machte Ivan Saenko den Einzug in die nächste Runde perfekt.
Lorenz Günther Köstners Mauertaktik Rothenbach verstärkte die Defensive für den gesperrten, offensiven Jan Männer schien zunächst nicht aufzugehen: Nachdem Markus Miller bereits zwei Mal in höchster Not retten musste, traf Lavric mit einem abgefälschten Kullerball (34.) und ließ dabei die Karlsruher Hintermannschaft schlecht aussehen. Noch vor der Pause traf "Abdul" Ouakili souverän vom Elfmeterpunkt (38.), zuvor hatte Levente Csik als letzter Mann Saenko im Strafraum zu Fall gebracht, Schiedsrichter Tobias Welz entschied korrekt auf Strafstoß. Die fällige rote Karte ließ Welz jedoch stecken.
Nach dem Seitenwechsel wurden die Hausherren besser, brachten die linke KSC Seite mit den jungen Ioannis Masmanidis und Florian Dick zusehends unter Druck. Masmanidis war es aber, der nach einer gespielten Stunde steil auf Angreifer Saenko legte und der einschob.
Nationalkickerin Maren Meinert wird heute in der ARD Sportschau (ab 18 Uhr) die Paarungen der zweiten Runde auslosen. Der KSC kann dann erneut auf ein lukratives Heimspiel gegen einen Bundesligisten hoffen. Das Weiterkommen ist für den KSC auch deswegen wichtig, weil damit zusätzliche Einnahmen in die klammen Vereinskassen gespült werden.











