KSC erneut ersatzgeschwächt
(eis) Bevor sich die Kicker des Karlsruher SC in ihren 12 Tage kurzen Weihnachtsurlaub verabschieden, steht am morgigen Mittwoch, 19 Uhr, noch die Begegnung bei Mitaufsteiger FC Schweinfurt an, welche gleichzeitig die erste Partie in der Rückrunde der laufenden Zweitligasaison darstellt.
Die Winterpause, die in diesem Jahr auf Grund der anstehenden Fußballweltmeisterschaft nur sehr kurz ausfällt, wird allerdings nicht nur von den Fußballprofis, sondern auch von ihrem Cheftrainer, Stefan Kuntz, herbeigesehnt. Hat sich doch die personelle Situation innerhalb des Mannschaftskaders nach dem Auswärts Remis bei der Spielvereinigung Unterhaching am vergangenen Freitag alles andere als verbessert.
Von den bislang verletzten Spieler wird morgen keiner in das Team der Badener zurückkehren können; zusätzlich muss sich Stefan Kuntz nun auch noch Sorgen um die physische Verfassung drei seiner weiteren Schützlinge machen: Gabriel Melkam und Danny Fuchs leiden beide unter Blessuren am Knöchel, setzten gestern das Mannschaftstraining prophylaktisch aus, werden aber wohl Beide auflaufen können. Der Einsatz Daniel Grafs steht hingegen schon eher auf der Kippe. Der 24 Jährige laboriert an einem grippalen Infekt, konnte allerdings dennoch den Mannschaftsbus besteigen, der sich heute Nachmittag auf den Weg ins Fränkische machte.
Am Besitzverhältnis des Gefährts der Blau Weißen hat sich im Vergleich zur Vergangenheit, trotz anders lautender Pressemeldungen in der vergangenen Woche, nichts geändert. Der KSC sei Eigentümer und alleiniger Nutzer des Mannschaftsbusses, wie dies schon seit Jahren der Fall sei.
Über die nur kurzzeitige Unterbrechung des Spielbetriebes zwischen den Jahren ist der Cheftrainer indes alles Andere als glücklich, gerade auf Grund des anstehenden Mammut Programms nach der Winterpause. Kuntz ist allerdings dennoch davon überzeugt "die Jungs bis zum ersten Spiel fit zu haben".
Priorität habe es aber nun sich von den Fans mit einem Erfolgserlebnis aus dem morgigen Spiel in die Pause zu verabschieden.
Seinen Spielern wird der Übungsleiter Trainingsempfehlungen mit in den Urlaub geben, die individuell auf die Profis abgestimmt wurden, damit er am 2. Januar eine Mannschaft in optimaler körperlicher Verfassung zum Trainingsbeginn zu begrüßen. Am darauf folgenden Tag geht es dann ins Trainingslager nach Belek in die Türkei. "Wir werden voraussichtlich einen Extramann mitnehmen, der die Langzeitverletzten und im Aufbautraining befindlichen Spieler betreut, sodass sich die beiden Physiotherapeuten Wiemann und Gobin ganz um die einsatzbereiten Akteure kümmern können.", so Stefan Kuntz. Die Reise in die Türkei werden, mit Ausnahme Marco Engelhardts, voraussichtlich alle Akteure der Wildparktruppe antreten. Engelhardt werde zu dieser Zeit allerdings seine Schiene um seinen Knöchel entfernt bekommen und sei in Karlsruhe wohl besser aufgehoben. Die endgültige Entscheidung fälle allerdings Professor Rustemeier, der Engelhardt vor einem Monat operierte.
Alle übrigen Spieler werden am Trainingslager teilnehmen, wobei Mannschaftskapitän Thijs Waterink und der kürzlich in den Kader zurückgekehrte Werner Heinzen ein Sonderprogramm absolvieren werden.
Im Rahmen des Trainingslagers sind zwei Testspiele geplant, Näheres hierzu wird aber erst noch bekannt gegeben werden. Nach der Rückkehr am 12. Januar steht dann am 15. der Laktattest in Saarbrücken an, ehe der KSC noch zwei Freundschaftsspiele gegen die Offenbacher Kickers (Mittwoch, 16. Januar, 18.30 Uhr in Bretten) und den 1. FC Nürnberg (Samstag, 19. Januar, 15 Uhr) bestreiten wird.











