KSC erlitt herben Rückschlag / Dank Oberhausener Niederlage nochmals mit blauem Auge davongekommen

(ruf/eis) Im Vorhaben endlich Abstand zur Abstiegsregion der zweiten Fußballbundesliga zu gewinnen, musste der Karlsruher Sport Club am Freitagabend im Auswärtsspiel gegen den MSV Duisburg einen herben Rückschlag hinnehmen. Die Karlsruher verloren vor 7.500 Zuschauern im Duisburger Wedaustadion mit 0:2 (0:0). In einer einseitigen Begegnung sorgten Peter Peschel und Sercan Güvenisik mit ihren Toren in der Schlussphase für den verdienten Sieg der Meidericher.

Vor dem schwachen Auftritt der Badener veränderte KSC Cheftrainer Stefan Kuntz sein Team nominell gleich auf vier Positionen. Im Angriff agierte Danny Fuchs nach absolvierter Gelbsperre, Bruno Labbadia nahm zunächst auf der Auswechselbank platz. Der zuletzt schwache Theo Rus rutschte ebenfalls aus der Anfangsformation, für ihn lief Mittelfeldspieler Tobias Weis auf. Für den verletzten Gabriel Melkam sollte Holger Seitz im defensiven Mittelfeld für Ordnung sorgen, für den Widergenesenen Carsten Birk musste Aydin Cetin seinen Platz räumen.

Fast die gesamte erste Halbzeit war geprägt von Duisburger Angriffen, die einzig und allein dank der schlechten Chancenauswertung der Gastgeber nicht schon vor dem Pausentee zum Erfolg führten. Die einzige Chance für die Karlsruher in Durchgang eins vergab Clemens Fritz, als er aus halbrechter Position etwas zu ungenau zielte (21.).
KSC Trainer Stefan Kuntz setzte nun auf die Offensive und brachte Bruno Labbadia für Holger Seitz ins Spiel. Der KSC berappelte sich nun etwas und setzte zu verzagten Angriffsbemühungen an. Zwei daraus resultierende Torchancen blieben von Labbadia (53.) und Graf (66.) allerdings ungenutzt. Der MSV präsentierte sich hier abgebrühter, nach einer Flanke von Sercan Güvenisik konnte Peter Peschel unbedrängt einschießen. Die Wildparktruppe warf nun alles nach vorne, musste aber in der Nachspielzeit nach einem Duisburger Konter gar das 0:2 durch Güvenisik hinnehmen.

Nach dieser schwachen Vorstellung rangieren die Blau Weißen nach wie vor auf Tabellenposition 14 und auch die vier Zähler, die den KSC von einem Abstiegsrang trennen, bleiben bestehen, Tabellenfünfzehnter Oberhausen hat allerdings noch ein Nachholspiel gegen Hannover 96 zu bestreiten und könnte die Punktdifferenz somit auf eins reduzieren.

Am kommenden Samstag hat das Team von Trainer Stefan Kuntz die nächste Möglichkeit den zweiten Sieg in der Rückserie der zweiten Fußballbundesliga zu erlangen. Um 15 Uhr ertönt der Anpfiff zur Heimbegegnung gegen den Neuntplazierten, LR Ahlen.


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