KSC-Businessabend im Festspielhaus

von Andreas Eisinger

Vor 30.000 Fans im Wildparkstadion aufzutreten, ist für Martin Wacker längst keine Besonderheit mehr. Die Bühne des Baden Badener Festspielhauses für sich alleine zu haben, aber schon. Am Donnerstagabend trafen sich Freunde und Partner des KSC zum ersten Businessabend 2008.

So voll wie bei einer Premierenvorstellung war der Zuschauerraum vor KSC-Stadionsprecher Martin Wacker nicht: 400 Gäste waren eingeladen und besetzten den vorderen Teil des Festspielhauses. Der Papierverpackungshersteller "Smurfit Kappa Carton" hatte Freunde und Partner des Vereins zu einem gemütlichen Abend in außergewöhnlichem Ambiente eingeladen.

Auf der Bühne plauderte Wacker mit KSC-Trainer Edmund Becker über den Abschied von Spielmacher Tamas Hajnal zum Saisonende: "Natürlich schwächt uns das, wenn immer wieder Qualität im Kader verloren geht", erklärte Becker. "Diese Qualität müssen wir wieder in den Kader einbringen, das ist nicht leicht. Aber mir ist es lieber, dass er seinen Wechsel nach Dortmund jetzt schon bekannt gegeben hat. Die Entscheidung ist bei ihm in der Winterpause gefallen, dann hat er jetzt den Kopf frei und wir haben Gewissheit."

Außerdem stellte sich Neuzugang Joshua Kenedy den Gästen vor. Vor knapp zwei Wochen wechselte der Angreifer von Nürnberg in den Wildpark und trifft gleich zum Rückrundenbeginn auf seinen ehemaligen Verein: "Ob ich da ein Tor mache, ist gar nicht so wichtig", sagte Kenedy, "hauptsache, wir behalten die drei Punkte hier."

Angreifer Sebastian Freis berichtete vom Konkurrenzkampf im Angriff ("natürlich ist Joshua ein Konkurrent, er spielt auf meiner Position - aber er ist eine Verstärkung und tut dem Kader gut") und Maik Franz von den Verhandlungen über einen neuen Vertrag: "Ich fühle mich in Karlsruhe pudelwohl", meinte der Publikumsliebling, ohne sich aber auf seine Zukunft festlegen zu wollen.

Im Anschluss zeigten Modells der Boutique "B.61" von Gerlinde Rillmann, wie sich ein KSC-Trikot mit viel Kreativität in Badeanzüge oder Bikinis verwandeln. Im Foyer durften sich die Gäste für den guten Zweck gegen den Ball treten: 2.000 Euro - der Erlös aus dem Torwandschießen, aufgerundet durch "Smurfit Kappa" - geht an die Aktion "Kinder unterm Regenbogen" von KSC-Medienpartner "Radio Regenbogen".


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