KSC besiegt SC Freiburg 2:0
(dh) Vor über 3.000 Zuschauern gewann der Karlsruher SC gegen den SC Freiburg im Kehler Rheinstadion mit 2:0(1:0). Iyodo und Kapllani waren für den KSC erfolgreich.
Das blau weiße Trikot durfte sich endlich wieder Ivan Saenko überstreifen, der gestern aus Russland zurückkehrte. Zwar konnte der 20 Jährige während seines Einsatzes in der zweiten Hälfte keine großen Akzente setzen, aber dennoch attestierte ihm sein Trainer eine "ordentliche Fitness", wenngleich er gegenüber seinen Mannschaftskollegen natürlich noch großen Trainingsrückstand habe. "Aber das werden wir bis zum Saisonstart auch noch hinkriegen", äußerte sich Köstner zuversichtlich.
Beiden Teams waren zu Beginn die Strapazen des Trainingslagers deutlich anzumerken. Dennoch wirkten die Karlsruher einen Tick spritziger und engagierter als die Gäste aus dem Südbadischen. So erzielte Neuzugang Abdul Iyodo in der 27. Spielminute den verdienten 1:0 Führungstreffer. Vorangegangen war eine schöne Einzelleistung von Sean Dundee und ein Torschuss von Ioannis Masmanidis, der jedoch nur ans Gehäuse prallte. Iyodo stand in dieser Situation goldrichtig und musste nur noch einschieben.
Erst in Durchgang zwei kamen die Breisgauer dann besser ins Spiel und drängten den KSC zusehends in die eigene Hälfte zurück. Oft scheiterten die Freiburger jedoch an ihrer eigenen Abschlussschwäche oder am gut aufgelegten KSC Schlussmann Markus Miller. Die beste Chance für die Finke Elf hatte Stefan Müller in der 55. Spielminute. Sein Kopfball im Strafraum des KSC verfehlte das Tor jedoch um wenige Zentimeter.
Besser machte es da der KSC: Stürmerneuzugang Edmond Kapllani erzielte in der 73. Spielminute, nach einem herrlicher Doppelpass zwischen Thomas Kies und Ioannis Masmanidis, aus kurzer Distanz den 2:0 Treffer und besiegelte somit den Sieg des KSC über den badischen Rivalen SC Freiburg.
Zwar wollte Abwehrchef Mario Eggimann nach der Partie dem Vergleich mit dem Erstligisten nicht zu viel Bedeutung zumessen, dennoch prognostizierte er: "Die Mannschaft ist auf einem guten Weg. Wir sind heute gut gestanden, haben taktisch diszipliniert gespielt und konnten den Zuschauern insbesondere in der ersten Hälfte wirklich guten Fußball bieten." Ähnlich sah das auch sein Trainer Lorenz Günther Köstner: "Meine Mannschaft hat beim ersten wirklich ernsten Test gut mithalten können, hat Selbstvertrauen gezeigt und sich zahlreiche sehr gute Tormöglichkeiten erarbeitet." Jedoch bemängelte der Fußballlehrer, dass in der zweiten Hälfte zu viele Chancen der Freiburger zugelassen wurden. "Trotzdem tut es gut in diesem traditionsreichen Derby mal wieder zu gewinnen", äußerte sich Köstner am Ende zufrieden über das Resultat.











