Köstner warnt vor Selbstzufriedenheit
(eis) Nach zuletzt zwei Siegen in Folge muss sich der Karlsruher SC am morgigen Montag (20.15 Uhr) mit dem Tabellensechsten, Mainz 05, auseinander setzen. Von seiner Mannschaft erwartet KSC Coach Lorenz Günther Köstner bei der Auswärtsaufgabe im Bruchweg Stadion in erster Linie Konzentration und ein verbessertes Passpiel: "Die Flanken und Zuspiele in den freien Raum haben wir gegen Berlin noch nicht so gut gefallen", so der Übungsleiter, der unter der Woche eine "gefährliche Selbstzufriedenheit" innerhalb der Mannschaft feststellte. "Was sind schon zwei gewonnene Spiele?", stellt der 50 Jährige in den Raum. "Wir stehen noch immer auf einem Abstiegsplat und haben jetzt gerade mal das Nötigste gemacht."
Keine Frage also, auch von den Rheinhessen möchte Köstner keinesfalls mit leeren Händen zurückkehren: "Wir wissen, dass wir dort punkten können und das Gewinnen ist da gar nicht mal so weit entfernt." Der Fußballlehrer betont sich auf das Duell mit den Rotweißen zu freuen, sei es doch die erste Partie der Karlsruher unter seiner Regie gegen eine Spitzenmannschaft in Liga zwei.
Personell hat sich im Vergleich zum 3:2 Sieg über Union Berlin nichts verändert weder Eggimann, noch Hassa oder Fuchs werden den Badenern zur Verfügung stehen. Trainer Köstner lud die Amateure Patrick Brechtel und Martin Stoll zum Mannschaftstraining, ob sie den Profi Tross in die Rheinland Pfälzische Landeshauptstadt begleiten werden ("Mit der Leistung der Beiden gegen Bonlanden war Edmund Becker gar nicht zufrieden"), möchte er in Einzelgesprächen klären.
Ungewiss ist zudem der Einsatz von Stammkeeper Thomas Walter, der einen Magen Darm Infekt verschleppte und am Mittwoch das Training wegen eines Schwindelanfalls abbrechen musste. Sollte der Routinier nicht fit werden, steht Bastian Becker in den Startlöchern.
Die aus KSC Sicht positiven Ergebnisse der Konkurrenten vom Freitag Abend nimmt Köstner zu Kenntnis, verliert aber nicht viele Worte: "Das kann uns zu Gute kommen, aber jetzt sind wir an der Reihe." Einen arbeitsreicher Abend steht vor allem der Offensive der Blauweißen bevor, attestiert Köstner dem Team von FSV Trainer Jürgen Klopp doch eine hervorragende Abwehrleistung: "Mainz wird nicht ein einziges Mal in Unterzahl hinten stehen, dafür sind die viel zu clever."
Mit einem Sieg bei den Mainzern könnte die Wildparktruppe ein heutiger Punktverlust des LR Ahlen bei Eintracht Trier vorausgesetzt die Abstiegsränge der Zweiten Liga verlassen, der FSV hingegen würde mit einem Dreier den unmittelbaren Kontakt zu den Spitzenplätzen herstellen.











