Köstner setzt auf KSC Heimstärke
Seit nunmehr fünf Spielen ist der Karlsruher SC im eigenen Stadion ungeschlagen und wenn es nach Cheftrainer Lorenz Günther Köstner geht, soll dies auch in der morgigen Partie gegen den MSV Duisburg, der auswärts bisher eher schwach auftrat, so bleiben.
Von David Ruf
Wenn Schiedsrichter Dominik Marks morgen um 19 Uhr das letzte Heimspiel des KSC im Jahre 2004 gegen den Tabellendritten MSV Duisburg anpfeift, gilt es für die Mannschaft von Lorenz Günther Köstner das schwache Auftreten vom letzten Sonntag bei der 2:4 Niederlage in Erfurt wettzumachen. "Die Duisburger dürfen niemals so frei zum Schuss kommen, wie die Erfurter letzte Woche. Wir müssen die Freiräume schneller dicht machen und dürfen die Zuordnung nicht vernachlässigen", appelliert der Coach an seine junge Mannschaft.
Ein Punkt trennt die Karlsruher von einem Abstiegsplatz in der zweiten Fußball Bundesliga und eine "große Diskrepanz zwischen den Heim und Auswärtspartien" hat Köstner ausgemacht. Da dürften die "Zebras" durchaus ein willkommener Gegner sein: In der Fremde blieben sie bei ihren torlosen Unentschieden in Burghausen und Erfurt zuletzt eher blass. Zudem ist Spielmacher Ivica Grilic auf Grund seiner fünften gelben Karten gesperrt. Ansonsten kann Duisburgs Coach Norbert Meier personell aus dem Vollen schöpfen, auch wenn Dirk Lottner und Markus Kurth im Training vergangene Woche kürzer traten, letzterer sogar wegen Knieproblemen einige Tage aussetzte.
Köstner schenkt der Mannschaft, die in Erfurt auflief, bis auf zwei Veränderungen erneut das Vertrauen Ioannis Masmanidis wird für Ivan Saenko auf der linken Mittelfeldseite auflaufen und Martin Fischer wird den verletzten Markus Miller im Tor vertreten. Danny Schwarz hat diese Woche zwar voll mittrainiert, wird aber zunächst auf der Ersatzbank Platz nehmen. Ein gutes Zeichen dürfte die morgige Partie für Christian Hassa sein. Seine beiden einzigen Zweitligatore erzielte der Franke in der letzten Saison jeweils im Spiel gegen die Rheinländer.
Unterdessen haben Köstner und Manager Rolf Dohmen Abderrahim Ouakili darüber informiert, dass er sich einen neuen Verein suchen kann. "Dies ist in aller Fairness gegenüber dem Spieler geschehen", erklärte Dohmen. Grund sind die anhaltenden Knieprobleme des 33 jährigen, die ihn immer wieder zu Pausen zwingen. Ouakili möchte sich aber vorerst keiner Operation unterziehen, was Köstner lieber wäre: "Dann hätten er und der Verein endlich Klarheit über seine Situation, so kann ich nicht weiter mit ihm planen."
Für eine Operation hatte sich stattdessen Michael Mutzel entschieden. Mannschaftsarzt Dr. Marcus Schweizer hat dabei überprüft, inwieweit die Belastung in den nächsten Wochen, insbesondere im Hinblick auf das Trainingslager Anfang Januar in der Türkei, gesteigert werden kann. Der Eingriff wurde zur Stabilisierung der Kniescheibe und zur Kontrolle der Knorpelsituation durchgeführt.
Kräftig sparen können Rentner, Arbeitssuchende und Frauen bei der Rabattaktion des KSC natürlich auch noch am morgigen Tag bis Spielbeginn. Wer den Jahrenabschluss 2004 des KSC miterleben will, zahlt für einen Platz auf der Haupttribüne nur 16 statt 24 Euro, ein Sitzplatz Ticket für die Gegentribüne ist für 12 statt 21 Euro zu haben.











