Köstner erwartet mehr "Dampf" in Offensive
Nach dem mäßigen Saisonstart soll am Freitag (Anstoß 20 Uhr) bei Alemannia Aachen der erste Saisonsieg her. Trainer Köstner macht sich optimistisch auf die Reise und erwartet vor ausverkauftem Haus einen spannenden Fußballabend. Am Ende will er sich mit drei Punkten im Gepäck auf die Heimreise machen.
(eis) Selbstbewusst macht sich Lorenz Günther Köstner mit seiner Mannschaft auf die Reise nach Aachen. "Mein Ziel ist es, dort zu gewinnen", lautet die eindeutige Marschrichtung des KSC Trainers. Nach dem spannenden Saisonfinale der zurückliegenden Spielzeit erwartet Köstner am Tivoli (Freitag, 19 Uhr) jede Menge Gegenwind, sieht seine Mannschaft der schweren Aufgabe jedoch gewachsen.
"Uns fehlen zwei Punkte, die wir gegen Burghausen verspielt haben und gegen Frankfurt nicht wettmachen konnten", fasst der Coach den Saisonstart seiner Elf knapp zusammen. Da am vergangenen Wochenende die erste Runde des DFB Pokals anstand, muss der Franke weiter auf den ersten "Liga Dreier" seiner Mannschaft warten. Den Auftritt beim 2:1 Erfolg in Dresden will Köstner nicht in sein erstes Resumee einbeziehen, "das Pokalspiel lassen wir außen vor, das ist ein völlig anderer Wettbewerb". Entscheidend sei es, das Selbstvertrauen mitzunehmen, die Leistung aber weiter zu steigern. "Wenn einer einen Gang zurückschaltet, hau ich dazwischen!", kündigte Köstner am Donnerstag an.
Am letzten Spieltag der vergangenen Spielzeit hatte sich der KSC mit einem Sieg über die Alemannia Aachen den Klassenerhalt gesichert, Aachen hingegen den Aufstieg in die Bundesliga verpasst. "Bei Fans, Mannschaft und im Umfeld ist das Spiel sicher noch in bester Erinnerung", erwartet Köstner einen heißen Fußballabend am Tivoli. "Da wird es richtig zur Sache gehen, die werden einen Sturmlauf auf unser Tor starten." Doch der Trainer erwartet neben ausverkauftem Haus auch einen selbstbewussten Auftritt seiner Schützlinge und geht in die Offensive: "Ich freue mich immer auf solche Spiele und die Mannschaft tut es hoffentlich auch dort können sie sich beweisen!"
Von der Defensivtaktik vom Dresden Spiel will Lorenz Günther Köstner Abstand nehmen. Jan Männer kehrt ins Mittelfeld zurück, wer für ihn weichen muss, ließ Köstner aber offen. "Wir müssen selbst Angriffe inszenieren, gleichzeitig aber immer auf der Hut sein", fordert der 52 Jährige von seiner Mannschaft. "Wir müssen konzentrierter spielen, im Mittelfeld aufrücken und nicht eigenen Pässen hinterher schauen." Die Offensivbemühungen nach dem Rückstand in Frankfurt hat der Franke wohl als positiven Ansatz zur Kenntnis genommen, ausreichend waren sie ihm aber nicht: "Wir haben uns bei den Angriffen fast in die Hose gemacht!"
Die Aachener stehen gegen den KSC schon mächtig unter Zugzwang mit nur zwei Zählern läuft der Aufstiegsanwärter bereits jetzt seinen Ansprüchen hinterher. Das will Köstner ausnutzen, den Fehlstart verhindern und die zwei verlorenen Punkte aus dem Burghausen Spiel am Tivoli erkämpfen.











