Spielbericht zu Schalke - KSC

Knappe 0:1-Niederlage gegen Schalke

Spielberichte von Luca Thomas

Am 28. Spieltag gastierte der Karlsruher SC beim FC Schalke 04. Die knappe Auswärtsniederlage gibt es im Spielbericht zum Nachlesen.

Stephan Ambrosius am Ball

Christian Eichners Taktik

Drei Veränderungen nahm KSC-Cheftrainer Christian Eichner im Vergleich zum letzten Pflichtspiel vor der Länderspielpause vor. Nach abgesessener Gelbsperre startete Dauerläufer David Herold wie gewohnt auf der linken Abwehrseite. Zudem rückten Andreas Müller für den gesperrten Nicolai Rapp und Fabian Schleusener für Roko Simic in die erste Elf der Badener. WM-Fahrer Dzenis Burnic spielte beim KSC wieder im zentralen Mittelfeld. Seine Kollegen aus der bosnischen Nationalmannschaft Nikola Katic und Edin Dzeko fehlten den Schalkern am Ostersonntag verletzungsbedingt.

 

Das Spiel in der Zusammenfassung

Annäherungen auf beiden Seiten

Pünktlich um 13:30 Uhr am Ostersonntag pfiff der Unparteiische Richard Hempel die Partie an. Kurz darauf näherte sich der KSC in Person von Louey Ben Farhat das erste Mal dem Schalker Tor an. Der tunesische Nationalspieler wurde mit einem langen Ball in die Spitze gefunden und konnte von Timo Becker in letzter Instanz gerade noch so am Torabschluss gehindert werden. In den folgenden Minuten ließen die in blau gekleideten Gastgeber das Spielgerät meist in den eigenen Reihen zirkulieren, während sich unsere Jungs zunächst zurückzogen und auf Umschaltmomente warteten. In der 10. Spielminute tauchten die Knappen das erste Mal vor Hans Christian Bernats Tor auf. Eine Hereingabe von Aouchiche rutschte durch den Karlsruher Strafraum und konnte von Abwehrchef Marcel Franke zum Eckstoß geklärt werden.

Schalker erhöhen den Druck

In der Folge konnten die Zuschauenden eine intensive Partie beobachten, die vor allem durch Zweikämpfe geprägt war. Knapp 26 Minuten waren gespielt, als die Schalker die nächste Tormöglichkeit verbuchen konnten. Nachdem sich der auffällige Adil Aouchiche erneut auf der linken Seite durchtankte, kam Dejan Ljubicic im Karlsruher Strafraum an den Ball. Dessen erster Abschluss konnte noch geblockt werden, ehe er im Nachschuss per Fallrückzieher den dänischen Schlussmann des KSC prüfte, der jedoch wenige Probleme hatte die Situation zu entschärfen.

Doppelchance für den KSC

Anschließend meldeten sich die Gäste aus Karlsruhe mal wieder an. Nach einer sehenswerten Seitenverlagerung von Andreas Müller auf Rafael Pinto Pedrosa hatte der deutsche U-19 Nationalspieler viel Zeit auf der rechten Seite und lieferte eine punktgenaue Flanke auf Dzenis Burnic, der nur das Außennetz des Schalker Tors traf (38.). Kurz vor Ende des ersten Durchgangs kamen die Karlsruher zu ihrer nächsten Möglichkeit. Wieder ließen die Schalker Pinto Pedrosa viel Zeit zum Flanken von der rechten Seite. Der Abnehmer der Hereingabe am Elfmeterpunkt hieß Fabian Schleusener, dessen Abschluss landete allerdings in den Armen von Loris Karius. Somit verabschiedeten sich beide Mannschaften torlos in die Kabinen.

Selbes Bild wie in Halbzeit eins

Ohne personelle Veränderungen ging es nach der Halbzeitpause für beide Teams weiter. Wie bereits in Durchgang Nummer eins gehörte das Spielgerät meist den Schalkern, die jedoch Probleme hatten sich hinter die letzte Kette der Karlsruher zu kombinieren. Zwar kamen die Knappen immer wieder zu Chancen, wie auch durch Karaman nach Flanke von Aouchiche (58.), blieben im Abschluss allerdings meist harmlos. Nach etwas über 60 gespielten Minuten brachte Christian Eichner frische Beine in die Partie. Louey Ben Farhat und Dzenis Burnic wurden durch Shio Fukuda und Sebastian Jung ersetzt.

Schalker mit der Führung

In der 72. Spielminute schlugen die Schalker dann aber zu. Eine Flanke von Ndiaye fand den eingelaufenen Karaman und der setzte den Kopfball unhaltbar an den Innenpfosten und von dort ins Tor der Badener. Nach dem Treffer der Schalker wechselte der KSC erneut doppelt. Kwon und Förster ersetzten Müller und Kobald. Somit ordnete sich die Elf aus der Fächerstadt von nun an im 4-4-2 auf dem Rasen an.

In den Schlussminuten waren unsere Jungs sichtlich bemüht und wollten den Ausgleichstreffer unbedingt noch erzielen, hatten jedoch Probleme sich gegen das Schalker Bollwerk Chancen zu erarbeiten. Somit gewannen die Schalker die Partie letztendlich verdient mit 1:0. Auch was Ballbesitz und Torschüsse angeht, hatten die Schalker an diesem Tag die Nase vorn.

 

Fazit & Ausblick

Nach 90 Minuten muss sich die Eichner-Elf mit 0:1 gegen den Spitzenreiter aus Gelsenkirchen geschlagen geben. Lange konnte man die null halten, letztlich konnten die Schalker jedoch einen verdienten Heimsieg einfahren. Am kommenden Freitag geht es für den KSC bereits weiter, wenn die Arminia aus Bielefeld ins Badnerland reist.

 

Die Daten zur Partie

Schalke: Karius – Becker, Ayhan, Kurucay, Ndiaye – Ljubicic (64. Gomis), El-Faouzi, Karaman (77. Bachmann), Schallenberg, Aouchiche (85. Gantenbein) – Sylla (85. Lasme)

KSC: Bernat – Pinto Pedrosa (86. Simic), Ambrosius, Franke, Kobald (77. Förster), Herold – Burnic (64. Jung), Müller (77. Kwon), Wanitzek – Ben Farhat (64. Fukuda), Schleusener

Ergebnis: 1:0

Tore: Karaman (72.)

Gelbe Karten: Karaman (20.), Gomis (68.), Ayhan (79.) | Müller (17.)

Schiedsrichter: Richard Hempel

Zuschauende: 61.838

Ort: Veltins-Arena


Match
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