11 Fakten zum Pokalspiel in Mönchengladbach

Kastanienwurf, Pfostenbruch, Fohlen und mehr...

DFB-Pokal

Alte Bekannte, eine Negativserie und eine Kirche zum Klettern. Erfahrt in der Fakten-11 spannende Infos zu unserem Gegner im DFB-Pokal!  

Stindl beim Torjubel

Vor 1 Jahr musste Borussia Mönchengladbach den DFB-Pokal bereits in der 2. Runde gegen Eintracht Frankfurt verlassen. In der Saison 2023/24 schafften die Fohlen es zwar bis ins Viertelfinale, mussten sich hier aber dem Pokalschreck aus Saarbrücken 2:1 geschlagen geben.  

3-mal trafen der KSC und die Borussia aus Mönchengladbach bereits im DFB-Pokal aufeinander. Besonders in Erinnerung blieb dabei das Pokal-Duell beider Mannschaften im Jahr 1993. Damals gewannen die Fohlen zunächst 5:3 am Bökelberg. Allerdings annullierte das DFB-Sportgericht das Spiel schließlich, da der damalige KSC-Torwart Oliver Kahn während des Spiels von einer Kastanie beworfen und verletzt wurde. Die Neuauflage des Spiels gewann die Borussia mit 1:0 durch das Tor von Thomas Kastenmaier. 

4 Stunden vor Anpfiff öffnet der Biergarten im Borussia-Park, in dem sich rund 2.500 Fans auf die Heimspiele der Fohlen einstimmen können. In der Mitte des Bereichs erinnert eine große Raute, die mit Kunstrasen befüllt ist, an das Vereinslogo der Borussia.  

7 Jahre lang, von 2016 bis 2023, war Lars Stindl Kapitän in Mönchengladbach. Keiner außer Stindl trug in Mönchengladbach länger die Kapitänsbinde. Seine Jugend und seine ersten Profi-Spiele verbrachte der Ex-Nationalspieler bei Blau-Weiß, bis er 2010 zu Hannover 96 wechselte. 13 Jahre später lief Stindl erneut für die Badener auf und beendete 2024 seine Karriere.  

Die ersten 8 Spieltage ohne Sieg in der Bundesliga - Das gab es noch nie zuvor bei der Borussia. Die längste Negativserie der Fohlen nach Saisonstart konnte in den Jahren 1986 und 1990 mit einem Sieg am achten Spieltag beendet werden. Doch in dieser Saison warten die Fohlen nach der 0:3-Niederlage gegen Bayern München am vergangenen Wochenende weiterhin auf ihren ersten Dreier in der Liga.  

Die 70er Jahre zählen zu den sportlich erfolgreichsten Zeiten der Borussia. In dieser Zeit wurde die Elf vom Niederrhein fünfmal deutscher Meister und konnte darüber hinaus einen Pokalsieg sowie zwei UEFA-Cup-Siege feiern. Diese Zeit gilt auch als Geburtsstunde der Fohlen, da es vor allem viele junge Spieler waren, die Gladbach zum Erfolg führten. Diese bemerkenswerte Nachwuchsarbeit ist bis heute sichtbar und zeigt sich unter anderem bei Marc-André ter Stegen, der im Fohlenstall ausgebildet wurde.  

95 interaktive Monitore sowie acht digitale Audio-Guides präsentieren in der FohlenWelt im Borussia-Park die 125-jährige Vereinsgeschichte. Aufgrund der digitalen Ausstattung gilt das Vereinsmuseum als eines der modernsten Fußballmuseen Europas und lohnt sich nicht nur für Fohlen-Fans.  

Auf 1.300 Quadratmetern gibt es in Mönchengladbach die Möglichkeit, in einer alten Kirche zu klettern. In der St. Peter Waldhausen Kirche können Kletterfans zwischen Kirchenschiff und Sakristei bouldern.  

1.900 Borussia-Fans können ihren Namen in den Sockel der neu präsentierten Fohlen-Statue vor dem Stadion im Borussia-Park gravieren lassen. Wer sich einen Platz in der Statue sichern kann, darf sich auch über ein kleineres Abbild der Figur für die heimischen vier Wände freuen.  

1971 brach in einem Bundesligaspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und Werder Bremen der Torpfosten. Der Borussen-Stürmer Herbert Laumen wuchtete den Ball per Kopf mit so einer Kraft ins Tor, dass der Pfosten nachgab. Laumen lief 186-mal in der Bundesliga für die Fohlen auf, in denen er 97 Tore schoss.   

308.677 Quadratmeter umfasst der BORUSSIA-PARK in Mönchengladbach. Die Fläche entspricht umgerechnet 43 Fußballfeldern. Auf dem Gelände gibt es neben dem Stadion, auch das Internat „FohlenStall“, das Museum „FohlenWelt“ oder auch ein Hotel, welches einen Blick auf das Stadion bietet.  


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