Karriereende: Danke, Godfried!
Sechseinhalb Jahre beim KSC. 161 Spiele. 2 Tore. 100 Prozent für den KSC. Sechseinhalb Jahre voller Abstiegskampf, voller Aufstiegsglück, voller Verletzungspech und voller Leidenschaft für den Fußball. Ein Name: Godfried Aduobe.

Das Spiel gegen Union Berlin sicherte dem KSC nicht nur den Klassenerhalt - es war gleichzeitig die letzte Partie in der Fußballerkarriere des Godfried Aduobe. Der zentrale defensive Mittelfeldspieler beendete am Sonntag mit 36 Jahren seine Karriere. Wir haben noch einmal einige Eckpunkte von 'Godies' Zeit beim KSC zusammengetragen:
Januar 2005 – Godfried Aduobe kommt aus Rostock zum Karlsruher SC, der auf einem Abstiegsplatz der 2. Bundesliga steht.
16. März 2005, das sechste Spiel für Godfried. Und sein erstes Tor für den KSC, beim 1. FC Saarbrücken. Das Spiel endet 4:3 für die Blau-Weißen.
31. Spieltag, Godfried schießt den KSC mit 1:0 in Führung bei Eintracht Trier. Der KSC gewinnt 2:0. Mit Godfried gelingt dem KSC der Klassenerhalt.
Die Saison 2005/06 läuft von Beginn an anders. Mit Godfried als Stammspieler verfehlt der KSC am Ende nur knapp einen Aufstiegsplatz.
Die Saison 2006/07 dominiert der KSC die Konkurrenz und wird mit 70 Punkten klar Meister der 2. Bundesliga. Die folgenden beiden Jahre in der Bundesliga sind der turbulente Höhepunkt in den sechseinhalb Jahren, der Abstieg in die Zweite Liga 2009 ist der bittere Tiefpunkt.
2010, die Verletzungen werden häufiger, die Einsätze seltener. Wenn Godfried spielt, gibt er alles für sein Team – bis zum Saisonende, bis zum Karriereende.
Sechseinhalb Jahre geliebt von den KSC-Fans – denn es gibt nur einen Fußball-GOD-fried Aduobe.
Der Karlsruher SC dankt Godfried Aduobe für die vergangenen Jahre und wünscht ihm und seiner Familie in seiner Heimat Ghana alles erdenklich gute für die Zukunft.
Danke, Godie!











