Karlsruher SC VfB Lübeck 1:2

(eis) Der Karlsruher SC bleibt auch nach acht Spieltagen der zweiten Fußballbundesliga als einzige Profimannschaft im deutschen Fußball ohne Sieg. Die Badener unterlagen Regionalligaaufsteiger VfB Lübeck vor 8.100 Zuschauern im heimischen Wildparkstadion mit 1:2 (1:0).Trotz streckenweiser Überlegenheit schafften es die Blauweißen nicht die 1:0 Führung durch Bruno Labbadia über die Runden zu bringen und gaben den sicher geglaubten Sieg in den letzten zehn Minuten der Begegnung aus der Hand.

KSC Chefcoach Lorenz Günther Köstner stellte sein Team im Vergleich zum 2:2 Auswärtsremis beim LR Ahlen auf zwei Positionen um: Thomas Walter kehrte zwischen die Pfosten zurück und Sturm Routinier Labbadia spielte an Stelle von Amateur Ivan Saenko im Angriff des KSC.
Gästetrainer Hecking brachte den wieder genesenen Serkan Rinal zurück ins Team, Heiko Petersen musste auf der Bank Platz nehmen.

Die Karlsruher präsentierten sich von Beginn an forsch und offensivstark. Nach zwei vergebenen hochkarätigen Torchancen der Blauweißen war es Bruno Labbadia, der seine Farben fast mit dem Pausenpfiff in Führung brachte. Nach einer schönen Vorlage Gabriel Melkams drückte der 36 Jährige die Kugel über die gegnerische Torlinie (45.).
Auch in Durchgang zwei dominierten die Hausherren weitgehend das Spielgeschehen, besonders Ivan Saenko brachte nach seiner Einwechslung frischen Wind in die KSC Offensive.
In den Schlussminuten wurde der KSC Hintermannschaft aber ihre Schlafmützigkeit zum Verhängnis: Zunächst ließ die Abwehrreihe Marco Weißhaupt ungehindert passieren und zum 1:1 Ausgleich einschießen (81.), zwei Minuten vor dem Abpfiff war es Daniel Bärwolf, der zum 2:1 Siegtreffer für die Gäste einlochte.



Karlsruher SC:

Walter Fritz, Waterink, Kracht, Melkam Hassa (82. Rothenbach), Trares, Engelhardt, Haffner (83. Fuchs) Labbadia (66. Saenko), Cetin


VfB Lübeck:

Wilde Rinal, Laaser, Kullig, Türkmen Plaßhenrich (73. Przondziono), Mbidzo Weißhaupt Thioune (73. Petersen), Bärwolf, Kruppke (46. Kunze)


Tore:

1:0 Labbadia (45.)
1:1 Weißhaupt (81.)
1:2 Bärwolf (88.)

Gelbe Karten: Waterink (40.), Trares (49.) Bärwolf (74.), Przondziono (75.)

Zuschauer: 8.100

Schiedsrichter: Adrße Stachowiak (Duisburg)
Assistenten: Guido Winkmann, Volker Jung


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