Kapllani erhält Bewährungschance
KSC-Trainer Edmund Becker wird vor dem Heimspiel gegen den MSV Duisburg am Sonntag (17 Uhr) seine Mannschaft voraussichtlich auf zwei Positionen umstellen. Überraschend: Edmond Kapllani ist nach seinem glücklosen Auftritt im Angriff gesetzt.

Von Andreas Eisinger
Der Ärger über das Pokal-Aus gegen Wolfsburg am Dienstag ist immer noch nicht verraucht, berichtete Becker am Freitag: „Wir sind immer noch enttäuscht und konnten nicht das Selbstvertrauen tanken, das wir uns erhofft hätten. Außerdem gibt es wenige Möglichkeiten, so leicht und so schnell Geld zu verdienen.“ Jetzt muss das Selbstvertrauen eben im Heimspiel gegen den MSV Duisburg her; vor allem vor dem gegnerischen Tor soll endlich der Knoten platzen.
„Wir müssen wieder Tore erzielen“, fordert Becker nach zuletzt drei Spielen ohne KSC-Treffer. „Dabei sind aber nicht nur die Stürmer gefragt – jeder in der Mannschaft kann auch aus dem Spiel heraus für Torgefahr sorgen.“ Viele Spiele lang mühte sich Sebastian Freis im Angriff, blieb im Abschluss aber meist unglücklich. Am Dienstag durfte Edmond Kapllani nach langer Wartezeit von Beginn an ran, erwischte einen rabenschwarzen Tag und ließ zahlreiche Möglichkeiten zum Ausgleich ungenutzt.
Gegen Duisburg spielt Kapllani erneut von Anfang an. „Dafür habe ich mich schon nach dem Wolfsburg-Spiel entschieden“, erläutert Trainer Becker. „Es wäre ein völlig falsches Signal, ihn jetzt draußen zu lassen, weil es nicht gut für ihn lief. Er hat eigentlich kein schlechtes Spiel gemacht, aber vor dem Tor hat er eben versagt.“ Dafür stellt der Trainer seine Mannschaft im Mittelfeld um: Christian Timm kehrt in die Startelf zurück, sehr wahrscheinlich muss Alexander Iashvili der Anfangsformation weichen. Außerdem kehrt Massimilian Porcello an Stelle von Godfried Aduobe unter die ersten Elf zurück. „Godfried hat ein sehr gutes Spiel gemacht, aber Porcello hat im Moment zahlreiche Vorteile“, begründet Becker seine Entscheidung, „er ist Torgefährlich aus der Distanz, bei Standards und kann auch im Spiel nach vorne mehr machen.“
Für das Spiel am Sonntag sind noch wenige Restkarten für die unteren Reihen der Haupttribüne erhältlich. Alle anderen Blöcke sind bereits ausverkauft. Die Tickets sind entweder noch heute auf der Geschäftsstelle erhältlich oder am Sonntag ab 12 Uhr am Wildparkstadion.











