Im Wildpark herrscht Aufbruchstimmung

von David Ruf

Beim KSC herrschen eine große Aufbruchstimmung und eine große Vorfreude auf die neue Spielzeit. Dies wurde bei der Jahrespressekonferenz am Mittwoch in den Räumen des Hauptsponsors „Klaiber Markisen“ in Forst deutlich.

Von David Ruf
„Wir haben einiges verändert und mit Mut und Entschlossenheit gehandelt“, sagte KSC-Präsident Ingo Wellenreuther stellvertretend für das gesamte Präsidium. „Es hat ein Umbruch stattgefunden, wie er im deutschen Fußball nicht allzu häufig vorkommt.“

Für den Profikader bedeutet dies konkret, dass 13 Neuverpflichtungen 17 Abgängen gegenüber stehen. „Dieser Schritt war notwendig, um die Qualität und die Stimmungslage zu verbessern“, begründete Wellenreuther den radikalen personellen Schnitt innerhalb der Mannschaft. Folgerichtig seien bei den Neuverpflichtungen „ausnahmslos leistungsbezogene Verträge“ abgeschlossen worden. „Wir wollen die Leistungen unserer Spieler durch Prämien honorieren. Dann kann man auch beim KSC gutes Geld verdienen.“

Die Stimmung im und um den Verein habe sich wesentlich gebessert. „Der Familientag mit seinen 22000 Besuchern war ein gutes Zeichen, dass es angenommen wird, was beim KSC passiert“, so das Vereinsoberhaupt. Auch die 7200 bereits verkauften Dauerkarten und die Tatsache, dass alle Logen verkauft seien, wertete Wellenreuther als positive Indizien. Nun sei aber die Mannschaft gefordert, diesen Vertrauensvorschuss der Fans zurückzuzahlen und mit Einsatz und Leidenschaft Punkte zu holen.

Mannschaftskapitän Alexander Iashvili lobte unterdessen die gute Stimmung im Team und die Tatsache, dass die Mannschaft hart arbeite. Der ebenfalls anwesende Timo Staffeldt ergänzte: „Die Mannschaft funktioniert, alle neuen Spieler sind super Typen.“ Für Sportdirektor Oliver Kreuzer ist es entscheidend, „dass wir nun als Mannschaft Leistung zeigen und unsere Ziele erreichen“. Als Ziel hatte Wellenreuther zuvor einen „gesicherten Mittelfeldplatz“ ausgegeben.

Cheftrainer Rainer Scharinger erklärte, dass man seit dem Beginn der Vorbereitungszeit am 1. Juni versucht habe, „jeden Tag auszunutzen“ und verband dies mit einem Lob an seine Schützlinge: „Alle Spieler haben an einem Strang gezogen und die Mannschaft hat sich auch sozial gefunden.“ Dennoch werde man sich in die Saison hinein entwickeln müssen und habe mit Duisburg, 1860 München und Aachen in den ersten drei Pflichtspielen gleich „drei Brocken“ vor der Brust.


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