„Ich freue mich sehr auf meine Arbeit mit den jugendlichen KSC-Spielern“
Jörg Faustmann ist seit dem 1. Juli 2014 pädagogischer Leiter des Nachwuchsleistungszentrums. Außerdem ist er seit 15 Jahre Lehrer am Otto-Hahn-Gymnasium in Karlsruhe. Seit acht Jahren ist er dort auch für die Leistungssportkoordination am Otto-Hahn-Gymnasium zuständig. Auch in seiner Freizeitbeschäftigung spielt das Thema Sport für ihn eine wichtige Rolle. So ist er als D-Jugend Trainer beim SV Hohenwettersbach aktiv. Die Nachwuchsredaktion von ksc.de sprach mit dem 44-jährigen.

Das Interview führe Fabian Dürr
Jörg, wie lässt sich dein Aufgabengebiet im Nachwuchsbereich am besten beschreiben?
„Als Pädagogischer Leiter sehe ich meine Hauptaufgabe vor allem darin, Leistungssport und Schule in Einklang zu bringen. Dazu gehört neben der Hilfe bei Leistungsproblemen in der Schule auch die organisatorische Hilfestellung für die Nachwuchskicker, die hinsichtlich der immer größeren schulischen Belastung und des hohen Trainingsumfangs immer schwieriger wird.“ Probleme können hierbei beispielsweise auftreten, wenn der Stundenplan mit den Trainingszeiten kollidiert. Hierbei bin ich dann der geeignete Ansprechpartner.
Außerdem stehe ich den Jungs und deren Eltern auch hinsichtlich Fragen zu Schulwechsel und Laufbahnberatung zur Verfügung. Wichtig ist hierbei zu sagen, dass dies alles nur funktionieren kann, wenn die Zusammenarbeit zwischen den Trainern, Eltern und Spielern intakt ist.
Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt bei den Spielern der U13 bis zur U19. Ich bin jedoch auch für jüngere Spieler natürlich gerne da.
Wie stellt sich die Arbeit mit den Jugendlichen im NLZ dar?
Die Arbeit stellt sich als sehr vertraut dar. Klar ist, dass zu Beginn natürlich das Vorstellen bei den einzelnen Mannschaften und das Kennenlernen der einzelnen Spieler im Vordergrund steht. Aktuell habe ich mit einigen Spielern auch sehr viele Gespräche bezüglich Schulwechsel und Beratung bei den Spielern mit fertigem Schulabschluss.
Jörg, du bist ja ein wichtiger Baustein im Hinblick auf eine ganzheitliche Ausbildung. Siehst du eine solche ganzheitliche Ausbildung heutzutage als unumgänglich?
Ja, auf jeden Fall. Wichtig ist, dass Eltern, Trainer, Pädagogischer Leiter, Sportpsychologe sowie die Leitung des NLZ eng zusammenarbeiten. Neben der sportlichen Ausbildung sollte auch vor allem die schulische Ausbildung nicht vernachlässigt werden. Aus diesem Grund sehe ich eine ganzheitliche Ausbildung heutzutage als unumgänglich. Aber wir sind hier beim KSC auf einem guten Weg. Die Zusammenarbeit beim KSC war in den letzten Jahren schon sehr gut und wurde in diesem Jahr noch weiter verbessert.











