Helmut Sandrock: „Freue mich, ein Teil der KSC-Familie zu werden“
Der KSC hat am Montag im Rahmen einer Pressekonferenz seinen neuen Geschäftsführer Helmut Sandrock offiziell vorgestellt. „Ich freue mich darauf, ein Teil der KSC-Familie zu werden. Mein Job wird es sein, im Zusammenspiel mit dem Präsidium dafür zu sorgen, dass diejenigen, die auf dem Rasen stehen, optimale Rahmenbedingungen haben“, sagte der 60-Jährige.

Von David Ruf
„Wir sind froh, dass Helmut Sandrock beim KSC gelandet ist und sich überzeugen hat lassen, dass wir ein Verein mit einer guten Zukunft sind. Wir hatten sehr vertrauensvolle Gespräche, die von großer inhaltlicher Übereinstimmung geprägt waren. Wir freuen uns, dass der Weg uns zusammengeführt hat“, sagte Präsident Ingo Wellenreuther. „Mit Helmut Sandrock verbindet mich eine jahrelange gute persönliche Bekanntschaft und auch Oliver Kreuzer hat in Salzburg bereits gut und erfolgreich mit ihm zusammengearbeitet. Wir wollten diese Stelle kompetent besetzen. Persönlich und fachlich sind wir absolut überzeugt von diese Personalie.
Sandrock: „Der KSC ist nach wie vor eine großartige Marke im Fußball“
„Wir hatten sehr offene und vertrauensvolle Gespräche. Deshalb habe ich nach der Anfrage des KSC auch sofort Feuer gefangen“, erklärte Sandrock. „Zum Zeitpunkt unserer Gespräche war die sportliche Situation alles andere als rosig. Trotzdem hat es mich beeindruckt, dass die Herren des Präsidiums und Oliver Kreuzer bereits wieder nach vorn geschaut haben und gesagt, wir packen das neu an. Das hat mir schon sehr imponiert.“
Neben den Gesprächen mit der Vereinsführung hat Sandrock aber auch das gute Image des KSC überzeugt. „Der KSC ist nach wie vor eine großartige Marke im Fußball. Viele Persönlichkeiten aus der Welt des Fußballs haben mir gratuliert und mir gesagt, dass dies eine klasse Aufgabe sei. Jetzt wollen wir auch sportlich wieder Fahrt aufnehmen und die Zielsetzung Wiederaufstieg erreichen. Zudem haben wir mit dem Stadion-Neubau ein Projekt, das ganz wichtig ist für die Stadt, den Verein und die Fans. Gerade nach dem gestrigen Tag sollten wir ermutigend nach vorne blicken. Ich möchte gerne helfen und meinen Beitrag dazu leisten, dass die Zukunft eine Positive ist.“
Nach seinem Ausscheiden beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) im Februar 2016 habe er bewusst eine Pause eingelegt und sich um Dinge außerhalb des Fußballs gekümmert, berichtete Sandrock. Er stellte klar, dass das nach seinem Rücktritt beim DFB von der FIFA-Ethikkommission eröffnete Verfahren im Rahmen der Untersuchung um die Vergabe der WM 2006 zwischenzeitlich mit einer Verwarnung rechtskräftig abgeschlossen worden ist.
Helmut Sandrock wird als Geschäftsführer des KSC mit der gesamten Organisation, Leitung und Führung der Geschäftsstelle sowie der Personalplanung und der Personalentwicklung betraut. Er ist ebenso zuständig für die betriebswirtschaftliche Planung und Steuerung, einschließlich des Lizenzierungsverfahrens.
Wellenreuther: Zuspruch beim Trainingsauftakt hat gut getan
Präsident Wellenreuther nutzte die Gelegenheit, um noch einmal auf die letzten Wochen zurückzublicken. Diese seien mit die Schwersten gewesen, an die er sich in seiner Amtszeit erinnern könne. „Die Lizenz war mehr als ein Kraftakt, aber wir haben es durch eine vielfältige Unterstützung hinbekommen.“
„Nach den schwierigen letzten Wochen sind wir sehr froh, dass wir diese neue Woche mit den positiven Eindrücken vom gestrigen Trainingsauftakt beginnen können. Es war mit 2.500 Besuchern ein unglaublich großer Zuspruch, für den ich mich ganz herzlich bedanken möchte. Ebenso haben Oliver Kreuzer und Marc-Patrick Meister in den letzten Wochen einen hervorragenden Job gemacht. Sie haben eine komplett neue Mannschaft zusammengestellt, dabei war nicht zu erwarten, dass dies so schnell gelingen wird“, so Wellenreuther.











