Heimstärke ausbauen und in die Erfolgsspur zurückfinden
Zwei seiner drei Heimspiele konnte der KSC im Jahr 2017 für sich entscheiden. An diese gute Bilanz wollen die Blau-Weißen am Sonntag (Anpfiff: 13.30 Uhr) anknüpfen und sich gegen Fortuna Düsseldorf den nächsten "Dreier" sichern.

Von David Ruf
"Ich finde, dass wir zuhause sehr gute Leistungen gezeigt haben. Wir werden am Sonntag sicherlich andere Antworten finden als in Aue", sagte Cheftrainer Mirko Slomka am Freitag. Sportdirektor Oliver Kreuzer hatte bereits unter der Woche betont: "Es ist eminent wichtig, dass wir am Sonntag gewinnen."
Nach den Begegnungen mit direkten Konkurrenten von den hinteren Rängen warten auf den KSC in den kommenden Wochen vornehmlich Gegner aus dem Mittelfeld der Tabelle. Für Slomka allerdings macht dies zunächst keinen Unterschied, wie der 49-jährige erläuterte. "Ich glaube, dass es in der 2. Bundesliga auf dem Platz sehr zäh zugeht. Es sind alles enge Spiele und Begegnungen, die man alle gewinnen kann."
Nachdem man sich in Aue keine zwingende Torchance erarbeitet hatte, lag der Fokus in der Trainingswoche in der Arbeit am richtigen Weg in Richtung Tor. "Wir haben massiv daran gearbeitet, welche Wege es geben kann, um den Ball in die Box zu bekommen und ihn zu verwerten", so Slomka. "Die Verwerter haben wir eigentlich. Wenn wir aber zu sehr um den Strafraum herum spielen und versuchen, unsere durchaus gute Technik einzusetzen, ohne zum Abschluss zu kommen, ist das nicht besonders gewinnbringend."
Bader muss gegen Düsseldorf passen
Freud und Leid stehen für Slomka bei seiner Personalauswahl für Sonntag nah beieinander. Schon am letzten Wochenende in Aue hätte der Chefcoach gerne zum ersten Mal die Startelf der Vorwoche auf den Platz geschickt, muss sich damit aber weiter gedulden. Zwar ist der in Aue mit gesundheitlichen Problemen noch gehandicapte Dennis Kempe wieder einsatzbereit, dafür muss gegen Düsseldof auf der rechten Abwehrseite Ersatz für Matthias Bader her. Der Youngster plagt sich mit einer Oberschenkelzerrung und wird gegen Düsseldorf nicht zur Verfügung stehen.
Der angeschlagene Grischa Prömel musste am Freitag das Training abbrechen, hinter seinem Einsatz steht noch ein Fragezeichen. Wieder einsatzbereit ist hingegen Innenverteidiger Jordi Figueras, der zu Beginn der Woche noch mit dem Training ausgesetzt hatte.
Beim KSC II werden am Samstag im Spiel gegen den FC Astoria Walldorf II Boubacar Barry, Gaétan Krebs, Martin Stoll, Bjarne Thoelke und auch Florian Kamberi zum Einsatz kommen. Der Schweizer fühlt sich nach überstandenen Knieproblemen und seiner Rückkehr ins Mannschaftstraining bereit für die erste Partie. "Darüber freue ich mich ganz besonders", bekannte Slomka.











