Heim-Finale gegen Bochum
Es ist schon eine Weile her, als an den Kassenhäuschen vor dem Wildpark der Rubel so richtig rollte. In den meisten der 16 Erstliga-Heimspiele seit dem Aufstieg war das Stadion proppevoll, daran ändert sich auch beim Heim-Finale gegen Bochum nicht viel.

Nur einige Restkarten für die unteren Reihen der Haupttribüne sind morgen vor dem Spiel ab 10 Uhr noch zu haben und Tickets für die Gäste. Fast 29.000 Zuschauer haben sich durchschnittlich die Heimspiele der Saison angeschaut, 27.400 Karten sind für das letzte Heimspiel der Runde gegen den VfL Bochum (Samstag, 15.30 Uhr) verkauft. "Fantastisch, dieses Interesse und die Unterstützung die ganze Saison über", findet KSC-Trainer "Ede" Becker.
Eine sportliche Herausforderung ist das Spiel nicht mehr - beide Mannschaften haben sich im Tabellenmittelfeld fest gesetzt; nach oben geht nichts mehr, nach unten kann zwei Spieltage vor Saisonende nichts mehr anbrennen. Das letzte Heimspiel vor der Sommerpause soll deshalb eine blau-weiße Party nach einer gelungenen Saison des Aufsteigers werden. Drei Spieler werden dabei zum letzten Mal das KSC-Trikot tragen: Kapitän Mario Eggimann geht von Bord und verlässt Karlsruhe in Richtung Hannover 96, Tamas Hajnal wechselt nach einem Jahr zu Borussia Dortmund und Eigengewächs Florian Dick verlässt den KSC ebenfalls.
Das Trio wird vor dem Spiel auf dem Rasen verabschiedet, die Mannschaften laufen deshalb vier Minuten früher in den Wildpark ein. Neben Eggimann und Hajnal darf sich möglicherweise auch Florian Dick mit einem Pflichtspieleinsatz von den Fans verabschieden. Abwehrspieler Andreas Görlitz fällt wegen einer Sprunggelenkverletzung für den Rest der Saison aus, deshalb darf Dick wahrscheinlich von Beginn an ran. Denkbar ist aber auch, dass Becker Timo Staffeldt auf der rechten Abwehrseite spielen lässt. Görlitz kommt erst wieder in der nächsten Saison zum Einsatz - am Freitag gab der Verein bekannt, dass Andreas Görlitz ein weiteres Jahr im Wildpark bleibt.
Zu den beiden Abschlussspielen kehrt Godfried Aduobe nach seiner Verletzung in den Kader zurück, ist aber immer noch leicht angeschlagen und wird deshalb nur auf der Bank sitzen. Die beiden anderen Verletzten im Team - Bradley Carnell und Joshua Kennedy - werden in dieser Runde nicht mehr zum Einsatz kommen.
Der KSC weist seine Besucher nochmals auf das veränderte Verkehrskonzept hin, der Bereich unmittelbar vor dem Stadion ist ab zwei Stunden vor dem Spiel für den Durchgangsverkehr gesperrt. Autofahrer sollten wie immer ausreichend Zeit für die Parkplatzsuche einplanen - in den letzten zwei Saisonspielen müssen alle Spiele zeitgleich um 15.30 Uhr angepfiffen werden, eine Verschiebung des Spielbeginns ist nicht möglich.











