Hajnal vor Rückkehr
Rechtzeitig zum Derby gegen den VfB Stuttgart (Sonntag, 17 Uhr) hat sich die Verletztenliste des KSC etwas gelichtet. Nur noch Stefan Buck, Sanibal Orahovac und Florian Dick fehlen. Trainer "Ede" Becker stellt im Mittelfeld um, hinter der Besetzung im Angriff steht noch ein Fragezeichen.

Von Andreas Eisinger
Tamas Hajnal kehrt zum badisch-schwäbischen Derby gegen den VfB Stuttgart am Sonntag (17 Uhr) voraussichtlich in die Startelf zurück. Nach überstandener Oberschenkelverletzung nahm der Mittelfeldspieler heute wieder am Mannschaftstraining teil und wird nach seiner Verletzung in Leverkusen für Alexander Iashvili in die Anfangsformation rücken. Spannend bleibt die Frage, wer im mit knapp 30.000 Zuschauern ausverkauften Wildparkstadion im Angriff auflaufen wird: In den ersten drei Saisonspielen durfte Edmond Kapllani ran, Sebastian Freis machte nach seinen Einwechslungen mit viel Einsatz auf sich aufmerksam. „Das entscheide ich erst am Sonntagvormittag“, wollte sich Cheftrainer „Ede“ Becker am Freitag noch nicht auf seine endgültige Mannschaftsaufstellung festlegen.
Erstmals seit dem Aufstieg wird Massimilian Porcello dem Kader angehören, er hat seinen Muskelfaserriss auskuriert und sitzt zunächst auf der Bank. Weiterhin fehlen Stefan Buck (gebrochene Zehe), und Florian Dick (nach Kreuzbandriss wieder im Training). Zuschauen muss außerdem Sanibal Orahovac, der an einer Virusgrippe leidet.
„Natürlich ist das ein sportlich brisantes Spiel“, freut sich Becker auf ein auf dem Platz emotionsgeladenes Derby gegen den amtierenden deutschen Meister. „Wir haben in Leverkusen ein Scheißspiel gezeigt und wissen, dass wir anders auftreten müssen. Die Mannschaft hat gut trainiert und jetzt wollen wir gegen den Meister bestehen. Die Stuttgarter haben eine starke Mannschaft, wenn die ins Laufen kommen, sind sie schwer aufzuhalten. Unsere Aufgabe ist es, sie so unter Druck zu setzen, dass sie ihre Spielstärke nicht entfalten können. Dann bin ich überzeugt, dass wir durchaus eine Chance haben, das Spiel zu gewinnen!“
Zum sportlichen Höhepunkt des Bundesligawochenende schickt der DFB am Sonntag einen seiner Besten: Schiedsrichter Markus Merk wird das Derby um 17 Uhr anpfeifen.











