Gute 45 Minuten reichen der U16 gegen Stuttgart nicht

aKAdemie von Daniel Heinz

Am Samstagmorgen kam es zu einem der vielen Derbys zwischen dem VfB Stuttgart und dem Karlsruher SC der letzten Wochen. Die U16-Junioren konnten aber keine Revanche für die verlorenen Spiele der U15, U17 und der Profimannschaft nehmen. Nach 80 Minuten stand ein klarer 3:0-Erfolg auf der Seite des VfB.

Der 0:0-Halbzeitstand spiegelt die Geschehnisse im ersten Durchgang sehr gut. Beide Mannschaften gingen ein hohes Tempo und so entwickelte sich ein sehenswertes Spiel, bei dem lediglich die Großchancen fehlten. Der VFB variierte in seinem Angriff enorm gut. Auf die langen Bälle konnte man sich nach anfänglichen Schwierigkeiten einstellen. Womit man allerdings über die gesamte Spielzeit Probleme hatte, waren die offensiven Außenverteidiger, die sich immer wieder in die Angriffe der Stuttgarter einschalteten. Im ersten Abschnitt konnte man selber noch einige Akzente nach vorne setzen, obwohl auch hier die zwingenden Chancen nicht herausgespielt werden konnten.

 

Zu Beginn der zweiten 40 Minuten musste man dann schnell erkennen, dass der VfB die tonangebende Mannschaft war. Im Mittelfeld hatten sie ein klares Übergewicht und so konnten sich die KSC Jungs oft nur mit kleinen Fouls helfen, um die Stuttgarter zu stoppen. In der 51. Minute war es dann ein Abstimmungsfehler in der Karlsruher Hintermannschaft, der für die 1:0 Führung des VFB sorgte. Innenverteidiger Michael Schulz und Außenverteidiger Kemal Sert verließen sich beide auf den anderen und so ermöglichten sie die Führung des VFB. Das 2:0 fiel knappe 10 Minuten später. Nach einer Flanke wurde der Ball senkrecht im Strafraum nach oben geköpft und fiel im 5 Meterraum einem Stuttgarter vor die Füße. Torwart Patrick Salscheider sah bei diesem Gegentor nicht ganz glücklich aus. Den Endstand setzte der VFB in der 75. Minute mit einem unhaltbaren Distanzschuss an den Innenpfosten.

 

Eine bittere Niederlage für die U16 Junioren, die sich so viel für das Spiel in Stuttgart vorgenommen hatten. „Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut mitgehalten und den Stuttgartern im Mittelfeld wenig Platz gelassen. Dass wir in der zweiten Hälfte auf einmal das Tempo nicht mehr mitgehen können, ist mir ein Rätsel. Gegen eine so disziplinierte Mannschaft wie den VFB dürfen solche Fehler, die zu den ersten beiden Gegentreffern geführt haben, nicht passieren. Die werden eiskalt ausgenutzt und dann wird es richtig schwer, nochmal ins Spiel zu kommen. Unser Gegner hat verdient gewonnen. Wir müssen versuchen unsere Fehler abzustellen und nächste Woche im Heimspiel gegen den SC Freiburg wieder zu punkten", so Trainer Cuntz nach dem Spiel

 

KSC: Salscheider - Paschke, Schulz, Sol, Sert - Dell, Wild (Reiß 55.), Ulusoy (Timar 68.), Bruckner (Lider 68.), Brunner (Bingert 40.) - Gür


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