„Gemeinsam gewinnen“: KSC startet neue CSR-Kampagne
Der KSC startet am kommenden Sonntag eine neue Kampagne im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR). Unter dem Titel „Gemeinsam gewinnen“ wird der Verein hierbei künftig mit Reha-Südwest kooperieren.

Als symbolischer „Startschuss“ und äußeres Zeichen dieses neuen Engagements werden die beiden Mannschaften des KSC und des FSV Frankfurt mit Kindern mit und ohne Behinderung einlaufen.
„Wir freuen uns sehr auf diese Zusammenarbeit. Die Reha-Südwest bietet uns eine Vielzahl von Möglichkeiten, in der Gesellschaft nachhaltig und sozialverantwortlich zu wirken und hier als KSC Gutes zu tun“, erklärte KSC-Präsident Ingo Wellenreuther.
„Der Name „Gemeinsam gewinnen“ dokumentiert aus unser aller Sicht heraus genau das, was wir erreichen wollen: Aktionen und Erlebnisse zu gestalten, die für alle Seiten Positives bringen. Das erste Projekt, bei dem der Therapiebegleithund unseres Spielers Dominic Peitz in einer inklusiven KITA der Reha-Südwest arbeitet und dort Kinder mit und ohne Behinderung begleitet, ist ja bereits angelaufen und bereitet allen Seiten großen Spaß.“
Auch seitens Reha-Südwest blickt man mit großer Zuversicht und Vorfreude auf das Projekt. „Mit der Kooperation zwischen dem Karlsruher Sport-Club und Reha-Südwest unter dem Motto ‚gemeinsam gewinnen‘ wollen wir für ein Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap sensibilisieren“, so Reha-Südwest Geschäftsführer Tobias David.
„Eine Fußballmannschaft gewinnt durch ein konstruktives Zusammenspiel aller Spieler. Die Gesellschaft gewinnt durch ein Zusammenspiel unterschiedlicher Menschen in der Schule, am Arbeitsplatz, beim Wohnen, bei der Freizeitgestaltung und beim Sport“, ergänzt er. Respekt, Wertschätzung und Toleranz sind Werte, die für uns alle wichtig sind – Gemeinsam gewinnen wir alle.“
„Gemeinsam gewinnen“ ist das dritte große CSR-Projekt, welches der KSC neben der Zusammenarbeit mit dem FUoKK e.V (Förderverein der Kinderkrebsstation des Städtischen Klinikums Karlsruhe) und „KSC macht Schule“ nun ins Leben ruft.
„Wir erhalten eine Vielzahl von Anfragen, der wir trotz viel Engagements und guten Willens nicht alle erfüllen können. Damit aber das, was wir zu leisten imstande sind, nicht wirkungslos in vielen kleinen Dingen verpufft, war es uns wichtig, diesem Bereich ein Gesicht und eine Struktur zu geben“, so Wellenreuther weiter. „Wir schließen damit die Unterstützung anderer Projekte nicht kategorisch aus – unser Fokus liegt aber auf den oben genannten Maßnahmen.“
Was ist Corporate Social Responsibility (CSR)?
„Bei Corporate Social Responsibility (CSR) geht es um Unternehmen sowie andere Organisationen und Institutionen, die freiwillig gesellschaftliche Verantwortung übernehmen - und zwar über ihre rechtlichen Pflichten hinaus. Die Europäische Union definiert CSR als ein System, „das den Unternehmen als Grundlage dient, auf freiwilliger Basis soziale Belange und Umweltbelange in ihre Unternehmenstätigkeit …zu integrieren“.
(Aus www.csr-in-deutschland des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS))
Hintergrundinformation zu Reha-Südwest
Reha-Südwest ist ein privater, gemeinnütziger Träger der freien Wohlfahrtspflege mit Sitz in Karlsruhe. Die Wurzeln der Organisation liegen in der Elternselbsthilfe. Die Organisation berät, bildet, fördert und begleitet Menschen mit und ohne Behinderung. Die Angebote reichen von der Frühförderung über inklusive Kindertagesstätten, Schulkindergärten, Heimsonderschulen, Internate, einer neurologischen Fachklinik für Kinder und Jugendliche, Wohnheime und das Ambulant Begleitete Wohnen bis zu einer Vielzahl ambulanter Dienste an vielen Standorten in Baden-Württemberg. Dabei verpflichtet sich Reha-Südwest auf die Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderung. Insgesamt beschäftigt Reha-Südwest in mehreren Regionalgesellschaften und Tochterunternehmen etwa 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und etwa 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Freiwilligendienst. Reha-Südwest ist aktiver Teil der Bundes- und Landesverbände für Körper- und Mehrfachbehinderte sowie des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg.











