Gemeinderat beschließt Umbau
Der Karlsruher Gemeinderat bleibt bei seinem im Sommer getroffenen Beschluss, das Karlsruher Wildparkstadion in eine moderne Fußballarena umzubauen. Das ergab die Abstimmung bei der gestrigen Sitzung.

Die Entscheidung des Gemeinderats sieht mehrere Stufen vor. Sollte sich der KSC gegen einen Umbau im Wildpark entscheiden, werde ein „Engagement privater Investoren im Wildpark oder an einem anderen Standort“ ausdrücklich begrüßt, heißt es in dem von der CDU eingebrachten Antrag, der mit großer Mehrheit angenommen wurde. Für diesen Fall würde die Stadt sich mit 50 Millionen Euro beteiligen. Scheitert auch diese Lösung, dann würden im Stadion lediglich die unabdingbaren Maßnahmen durchgeführt, um einen weiteren Spielbetrieb möglich zu machen.
Aufgabe der Stadtverwaltung binnen der nächsten vier Wochen wird eine Prüfung sein, welche der im Gutachten von Albert Speer & Partner genannten „Optimierungen“ bei einem Umbau zu welchen Kosten realisierbar wären. Danach wird dem KSC eine Frist von zwei Wochen eingeräumt, sich endgültig festzulegen.
KSC-Manager Rolf Dohmen, der in einer ersten Reaktion „von einer gefühlten 0:3-Heimniederlage“ sprach, kündigte an, dass sich „die Vereinsführung baldmöglichst zusammensetzen wird, um die neue Situation zu erörtern.“











