Gegnercheck

Gegner im Detail: Fortuna Köln

Vorberichte von Florian Kornprobst

Die dritte Dienstreise führt den KSC zum Tabellenzweiten Fortuna Köln. Von 1973 bis 2000 waren die Kölner Stammgast in der 2. Fußball-Bundesliga, standen 2003 aber vor der Insolvenz. Daraufhin stürzten die Nordrhein-Westfalen in die viertklassige Oberliga ab, wo sie 2005 während der laufenden Saison den Spielbetrieb einstellen mussten. Die Konsolidierung dauerte bis 2014, seit dem Aufstieg in die 3. Liga hat es sich der Klub im Schatten des 1. FC Köln dort gemütlich gemacht.

Mit 59 Gegentoren waren die Kölner in der vergangenen Saison die Schießbude der Liga und belegten nur den 15. Rang. Im Sommer stand deshalb ein gehöriger Umbruch an, neun Akteure kamen frisch in die Domstadt. Unter ihnen Manuel Farrona Pulido (1. FC Magdeburg) für das linke Mittelfeld und Daniel Keita-Ruel (SG Wattenscheid 09) als Stürmer. Publikumsliebling und wichtigster Spieler war in der vergangenen Saison der Deutsch-Tunesier Hamdi Dahmani. Der 29-Jährige absolvierte alle Spiele im SC-Dress, netzte 13-mal selbst ein und war an mehr als 50 Prozent aller Fortuna-Treffer direkt beteiligt.

Seit 1978 ist das Südstadion die Heimat von Fortuna Köln. Seinen Namen verdankt das Stadion seiner Lage im Herzen von Köln-Zollstock, im Süden Kölns. Das Stadion fasst 11.748 Zuschauer und wurde im Laufe der Jahre durch mehrere Umbauarbeiten erneuert. Die charakteristische rote Laufbahn ist allerdings geblieben und verleiht der Heimstätte des SC besonderen Charme. Rund 1000 Karlsruher Anhänger machen sich auf den Weg zur Partie, die heute Abend um 19 Uhr angepfiffen wird.

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