Gegner im Detail: Der SC Preußen Münster
Am Samstag steht der vorletzte Spieltag in der 3. Liga an, um 13.30 Uhr beginnt die Partie des KSC im Preußenstadion in Münster. Gegen die Westfalen könnte bereits der Aufstieg klargemacht werden. Wir haben den Gegner vor dem Spiel genauer unter die Lupe genommen.

Keine Chance mehr im Aufstiegskampf
Das Spiel am Samstag im Preußenstadion kann eine wichtige Rolle im Rennen um den Aufstieg spielen. Jedoch nicht mehr für die Münsteraner. Die haben ihre Chancen auf eine Platzierung zwischen Platz eins und drei am Saisonende bereits verspielt. Mit einem Abstand von 16 Punkten auf den KSC stehen die Westfalen auf Tabellenplatz sechs. Sollten sie am Samstag im heimischen Stadion verlieren, steht dem Aufstieg des KSC nichts mehr im Wege. Doch der SC Preußen Münster wird es den Blau-Weißen sicherlich nicht leicht machen. Die Formkurve der Domstädter zeigt nämlich deutlich nach oben.
Fünf Spiele lang ungeschlagen
In den letzten fünf Spielen konnten die Münsteraner starke elf Punkte einfahren und blieben ungeschlagen. Siege holten die Adlerträger gegen die SG Sonnenhof Großaspach, 1860 München und den Halleschen FC, dessen Hoffnungen auf einen direkten Aufstieg sie damit zunichtemachten. Gegen den SV Meppen und Eintracht Braunschweig standen am Ende Unentschieden auf der Anzeigentafel. Nun will der SC unter Trainer Marco Antwerpen auch gegen die Blau-Weißen punkten, um die gute Saisonleistung zu untermauern. Außerdem soll die Hinspielpleite der Preußen im Wildparkstadion ausgeglichen werden.
Deutliche Niederlage der Münsteraner im Hinspiel
Im Dezember sahen die Westfalen gegen den KSC nämlich kein Land. Schon zur Pause stand es 3:0 für die Gastgeber, zwei Elfmeter ebneten den Blau-Weißen den Weg zum Heimspielerfolg. In Halbzeit zwei fand sich der Ball dann noch zwei Mal im Kasten des SC Preußen Münster, 5:0 war somit der Endstand. Im direkten Vergleich des KSC mit den Adlerträgern in allen Wettbewerben gewannen die Karlsruher sechs von zehn Spielen, drei Mal ging es Unentschieden aus. Die Statistik spricht also für die Blau-Weißen.
Keine bekannten Verletzungssorgen bei den Westfalen
Bei seiner Aufstellung für das Spiel gegen den KSC am Samstag hat Marco Antwerpen wie es bislang aussieht alle Möglichkeiten. Bis auf seinen schon seit April ausfallenden Innenverteidiger Dominik Lanius kann der Trainer soweit bekannt aus den Vollen schöpfen. Im vergangenen Spiel gegen Halle ließ Antwerpen seine Mannschaft unverändert auflaufen wie beim Unentschieden gegen Braunschweig eine Woche zuvor. Mit dabei natürlich der Top-Torschütze der Adlerträger, Martin Kobylanski. Er schoss in seinen bisherigen 36 Saisonspielen elf Tore. Als Vergleich: KSC-Stürmer Marvin Pourié, der beste Torschütze der Dritten Liga, erzielte 21 Tore.
Zuschauerzahlen über dem Saisondurchschnitt?
Noch nicht zu klären ist die Frage, wie viele Zuschauer am Samstag im Preußenstadion zu erwarten sind. Im Schnitt kamen diese Saison circa 7000 Fans zu den Heimspielen des SC Preußen Münster. Doch gegen Vereine wie den VfL Osnabrück oder 1860 München wurden über 10.000 Karten verkauft. Die Stadionkapazität ermöglicht jedenfalls bis zu 15.000 Zuschauer. Mit dabei sein werden etwa 2500 KSC-Fans, die die Reise nach Nordrhein-Westfalen auf sich nehmen. Die Verantwortlichen erwarten ein „stimmungsvolles“ Spiel.
Noch verfügbare Tickets für Kurzentschlossene
Wer an dieser Stelle auch Lust bekommen hat, im Preußenstadion dabei zu sein, aufgepasst: es gibt noch Tickets! Diese werden ab morgen um 9 Uhr bis Freitag um 12 Uhr im Fanshop am Wildparkstadion verkauft. Für je 12 Euro kann jeder Fan maximal vier Karten kaufen. Also sichert euch noch euer Ticket und seid dabei im Spiel gegen die Adlerträger.











