Für Becker ist Hannover Favorit
Der Heimsieg zum Rückrundenauftakt gegen Nürnberg war schnell abgehakt. Noch am Samstagabend analysierte KSC-Trainer Edmund Becker den kommenden Gegner. Sein Fazit: Die Karlsruher gehen als Außenseiter ins Spiel bei Hannover 96 (Samstag, 15.30 Uhr).

Von Andreas Eisinger
Im Nord-Derby trennten sich der Hamburger SV und der kommende KSC-Gegner Hannover mit einem 1:1-Unentschieden. "Das war trotzdem ein ganz starker Auftritt von Hannover", findet Becker, "sie hatten nach der Führung Chancen, den Sieg perfekt zu machen." Seine Mannschaft müsse schon einen ganz starken Tag erwischen, um am Samstag im Norden gewinnen zu können.
Ob Becker seine Mannschaft in Hannover verändern muss, ist noch unklar. Ohne Verletzungen kehrten heute Vormittag Mario Eggimann und Tamas Hajnal von Länderspieleinsätzen zurück. Auch Neuzugang Joshua Kennedy war für sein Heimatland Austalien im Einsatz, traf beim Sieg gegen Katar, knickte aber auch mit dem Fuß um. "Wir wissen noch nicht, was er hat, gehen aber davon aus, dass es nichts schlimmes ist", sagt Becker.
Weil Kennedy erst morgen in den Wildpark zurückkehrt ist fraglich, ob Kennedy, der in seine ersten Pflichtspiel für den KSC gegen Nürnberg traf, in Hannover in der Startelf stehen wird. Mit Sebastian Freis setzte ein weiterer Stürmer unter der Woche mit einer Virusgrippe eine Trainingseinheit aus, wäre laut Becker aber einsatzbereit.
Im Mittelfeld hat Godfried Aduobe seinem Trainer im letzten Spiel gefallen und spielt erneut für den immer noch verletzten Massimilian Porcello. Porcello und der verletzte Bradley Carnell sollen aber zum kommenden Heimspiel gegen Leverkusen wieder fit sein.











