Freis unterschreibt Profi Vertrag
Weil der KSC zuletzt mit drei Amateuren in der Startelf begann, unterschreibt Sebastian Freis vor der Abfahrt nach Ahlen einen Profi Vertrag. Nur drei Vertragsamateure dürfen gleichzeitig spielen, Köstner war deshalb bei Wechseln eingeschränkt.
Von Andreas Eisinger
Nachwuchs Angreifer Sebastian Freis unterschreibt noch vor der Abfahrt nach Ahlen beim KSC einen Profi Vertrag. Mit Miller, Stoll und dem 20 Jährigen standen zuletzt drei Vertragsamateure in der Startelf, mit Freis als Profi bleibt Lorenz Günther Köstner nun wieder mehr Spielraum bei Auswechslungen.
"Wir mussten sehr aufpassen, keinen Fehler bei den Wechseln zu machen", erklärte der Chefcoach am Donnerstag. Gegen Ahlen fehlt neben den vielen Verletzten der gesperrte Christian Kritzer. Mit Sieverling, Mann und Staffeldt machen sich nun drei weitere Amateure mit auf den Weg zu den Westfalen, nur drei dürfen von Beginn an spielen. "Deshalb standen wir etwas unter Zeitdruck", erläuterte Sportmanager Rolf Dohmen. "Sebastian und seine Familie haben Verständnis für unsere Situation und sind uns sehr entgegengekommen." Der bisherige Amateur Konrakt des Newcomers wird lediglich in einen Profi Vertrag umgewandelt, Konditionen und Laufzeit bis zum 30. Juni 2006 verändern sich nicht.
Martin Stoll und Markus Miller, der erst kürzlich verlängerte, werden als Vertragsamateure geführt, damit keine Ausbildungsentschädigung an die abgebenden Vereine fällig wird. Unterschreibt ein Spieler unter 24 Jahren einen Profi Kontrakt, steht dem abgebenden Club eine solche Zahlung zu. "Wären das 2.000 oder 3.000 Euro an einen Verein hier in der Umgebung, würden wir das gerne bezahlen", stellt Dohmen klar. "Es kann durchaus sein, dass wir 1.500 Euro an den SC Wettersbach (wo Freis zuvor spielte) überweisen müssen, das sehen wir aber als Förderung des regionalen Fußballs an."
Markus Millers Ex Verein hatte bis vor zwei Wochen 50.000 Euro vom KSC gefordert, nach der Vertragsverlängerung die Klage aber zurückgezogen. "Sebastian war deshalb für uns die kostengünstigste Lösung", erklärte Dohmen.











