Frauen II mit Remis in Seckach

Frauen von Lena Trentl

Verbandsligateam nimmt einen Punkt aus dem Odenwald mit und hadert mit der Chancenverwertung.

Auf dem trotz andauerndem Regen gut bespielbaren Platz in Waldhausen begannen die Karlsruherinnen schläfrig, so machte es den Anschein dass die ungewohnt lange Fahrt nach Seckach, den Blau-Weißen deutliche Nachwehen bereitete. Die Anfangsphase gehörte den Gastgeberinnen von Klinge Seckach. Die logische Konsequenz brachte die 15 Minute - zunächst konnte KSC Keeperin Janine Schlindwein zwar noch mustergültig parrieren - die anschließende Ecke allerdings brachte den Führungstreffer für Seckach.

Erst durch den Rückstand schienen die KSC Akteurinnen im Spiel angekommen zu sein und so entwickelte sich das Spiel in der Folge zu einem offenen Schlagabtausch mit nun mehreren Chancen auch für die Gäste aus der Fächerstadt. Der Ausgleich lag fortan in der Luft und war als Folge der spielerischen Verbesserungen des KSC auch gerechtfertigt. In der 30. Minute war es dann Gzime Maloku die mit einem platzierten Schuss aus spitzem Winkel den selbigen besorgte.

Mit dem Remis ging es in die Halbzeit, nach welcher der KSC klar spielbestimmend war. Seckach war nun vordergründig auf die Defensivarbeit bedacht und der KSC erspielte sich Riesenchancen in Reihe. Nach 53. Minuten war der Jubel beim KSC bereits losgebrochen bis der Schiedsrichter, der ein sehr faires Spiel zuweilen dünnhäutig führte und somit häufig den Spielfluß zerstörte, nach ungewöhnlich langem Zögern auf eine mehr als fragwürdige Abseitsstellung von Yvonne Schlinger entschied. Im weiteren rettete nach schönen KSC Angriffen 2 Mal Aluminium und mehrere Male die, in Eins gegen Eins Situationen gute, Torhüterin für Seckach. Die Gastgeber konnten sich nur selten aus der Defensive befreien und konnten dem KSC Gehäuse schließlich noch mit einem Distanzschuss gefährlich werden, der sein Ziel knapp verfehlte. 

Dem KSC fehlte in der zweiten Halbzeit vor dem gegnerischen Tor die letzte Konsequenz, das nötige Glück und nicht zuletzt die Gunst des Unparteiischen um einen verdienten Sieg einzufahren.  Für Seckach war der Heimpunkt aufgrund einer guten ersten Hälfte und einer starken kämpferischen Leistung über die gesamte Spielzeit gerechtfertigt. Für die "Zweite" des KSC gilt es über die verschlafene erste Hälfte wegzusehen und auf die gute Mannschaftsleistung in Halbzeit 2 aufzubauen.

Am kommenden Samstag um 18.00 kommt es in Karlsruhe zum Duell mit Verfolger FC 07 Heidelsheim. Im letzten nominellen Vorrundenspiel kann der Tabellenführer aus Karlsruhe dabei die symbolische Herbstmeisterschafft einfahren.


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