Fragezeichen hinter Chrisantus und Iashvili
Am siebten Spieltag steht der KSC sportlich schon unter Druck. Nach zuletzt zwei Niederlagen brauchen die Karlsruher im Gastspiel beim FC Ingolstadt (Freitag, 18.00 Uhr / Audi-Sportpark) dringend ein Erfolgserlebnis.

Von David Ruf
Neben dem Ziel, die Punkte mitzunehmen und endlich einmal wieder ohne Gegentor zu bleiben, wollen die Karlsruher auch Revanche für die Pokalpleite vom 13. August nehmen. „Dazu müssen wir aber eine ganz andere Mentalität als zuletzt an den Tag legen“, sagte Cheftrainer Markus Schupp am Donnerstag vor der Abreise nach Ingolstadt und kündigte zudem an, „dass wir von der ersten Minute an bissig sein werden“.
Welche Startelf diese Ankündigung in die Tat umsetzen wird, vermochte der 44-jährige noch nicht zu sagen, denn ihn plagen wieder einmal Verletzungssorgen. Stürmer Macauley Chrisantus hatte zuletzt mit einer hartnäckigen Viruserkrankung zu kämpfen und musste am Mittwoch das Training abbrechen. Auch der Einsatz von Kapitän Alexander Iashvili, den eine leichte Zerrung plagt, ist noch ungewiss. Trainiert hat der Georgier in dieser Woche jedenfalls noch nicht. Weiterhin fehlen wird Godfried Aduobe ebenso wie Matthias Cuntz, Massimilian Porcello, Stefan Rieß und Niklas Tarvajärvi. Christian Timm hingegen könnte eventuell morgen schon wieder im Kader der Blau-Weißen stehen. Vom KSC II werden Christopher Ngyuen und Lukas Rupp mit nach Ingolstadt reisen, eventuell auch Patrick Dulleck und Timo Kern.
Die „Schanzer“, die in den ersten sechs Saisonspielen nur einen Sieg einfahren konnten, gleichzeitig jedoch fünf Niederlagen hinnehmen mussten, sind für Schupp inzwischen „in der Zweiten Liga angekommen“. Um ein Erfolgserlebnis zu feiern müssten seine Schützlinge morgen „Konstanz ins Spiel bekommen“ und mehr in der Defensive arbeiten. „Die Stürmer sind in erster Linie dazu da, um Tore zu erzielen. Sie sind aber auch die ersten Verteidiger.“











