Finale im Wildpark / Buckleys Einsatz weiter fraglich

von David Ruf

Der Ticketverkauf boomt und im Wildpark macht man sich bereit für das große Finale: Am letzten Spieltag der Zweiten Fußball-Bundesliga will der KSC im Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin (Sonntag, 13.30 Uhr) den Klassenerhalt perfekt machen.

Von David Ruf
„Das ist das Finale, das sich keiner gewünscht hat und eine extreme Situation, mit der wir klarkommen müssen“, sagte Rainer Scharinger bei der turnusmäßigen Pressekonferenz am Freitagvormittag. Von seinem Team erwartet der Cheftrainer ein anderes Auftreten als noch am Sonntag. „Es ist an der Zeit, dass die Mannschaft die Antwort gibt auf dieses schwache Spiel. Sie ist jetzt sehr fokussiert auf das Spiel gegen Union und macht einen guten Eindruck.“

Um den Klassenerhalt ohne fremde Hilfe schaffen zu können, bräuchte der KSC den siebten Heimsieg der laufenden Saison. Scharingers Konzept dafür geht so: „Wir müssen 90 Minuten Konstanz beweisen und uns nicht aus dem Konzept bringen lassen, wenn ein Gegentor fällt.“

Mit welchem Personal er in die Partie gegen die Gäste aus der Bundeshauptstadt gehen wird, ließ Scharinger komplett offen. Timo Staffeldt steht aus schwerwiegenden familiären Gründen nicht zur Verfügung. Ob es für einen Einsatz des an der Schulter verletzten Delron Buckley reicht, muss noch abgewartet werden. Der Südafrikaner ist am Freitag wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen.

Angesichts von bereits über 20000 verkauften Karten für die Partie am Sonntag lobte Scharinger das Karlsruher Publikum: „Ich finde es sensationell, dass das Umfeld in dieser Woche so positiv ist. Hut ab vor den Karlsruhern, die auch in schwierigen Zeiten immer hinter dem KSC stehen! Das tolle Publikum ist sicher auch ein Faustpfand für unser Spiel“, so der Cheftrainer. „Für uns ist es wichtig, dass wir ein Heimspiel haben und viel Unterstützung aus dem Umfeld und von den Fans kommt. Das beeinflusst die Mannschaft positiv.“ Beweisen müssen dies Kapitän Alexander Iashvili und seine Mitspieler am Sonntag freilich auf dem Spielfeld.

Unterdessen kündigte der sportliche Leiter Arnold Trentl an, dass Godfried Aduobe, der sein letztes Spiel für den KSC bestreiten wird, „würdig verabschiedet werden soll“. Ob dies vor oder nach dem Spiel geschehen wird, sei noch offen. „Dieses Spiel ist so wichtig und wir wollen die Konzentration nur darauf legen“, so der 54-jährige.


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