Erstaunen über Äußerungen aus Wattenscheid: Mißstimmung am Montag telefonisch bereinigt
Mit Erstaunen haben die Verantwortlichen des KSC auf die Schärfe der Äußerungen der Vereinsführung der SG Wattenscheid reagiert. Der Regionalligist hatte den KSC in einer "letzten Mahnung" auf die Fälligkeit der zweiten Rate für den Transfer des Spielers Gabriel Melkam hingewiesen und ein Zahlungsultimatum gestellt.
"Die Forderung der Wattenscheider ist in der Sache absolut korrekt", bestätigte KSC Geschäftsführer Gerhard Fritscher: "Laut Vertrag wurde die zweite Rate fällig, nachdem Gabriel Melkam sein 13. Saisonspiel absolviert hatte. Das war am 25. November in Reutlingen der Fall." Die Rechnung der SG Wattenscheid, datiert vom 29.11., war Anfang Dezember bei der Buchhaltung der KSC Geschäftsstelle eingegangen. "Alles Nötige für eine schnelle Überweisung wurde veranlasst", erklärte Fritscher, der heute in einem Telefonat mit Wattenscheids Geschäftsführer Frank Kontny die Mißstimmung bereinigte. "Die Schärfe der Forderung war von den Wattenscheidern so gar nicht beabsichtigt gewesen, der Wirbel, der dadurch in der Öffentlichkeit ausgelöst wurde, hat auch die SG Verantwortlichen sehr überrascht", berichtete er: "Zahlungsziele von weniger als drei Wochen, gerade in der Vorweihnachtszeit, sind auch bei der SG Wattenscheid 09 nicht realistisch."











