Erneutes Duell gegen Stuttgarter Kickers II

von David Ruf

Nur vier Tage nachdem die Hinrundenpartie gegen die Stuttgarter Kickers II nachgeholt wurde, trifft der KSC II erneut auf die Schwaben. Anpfiff ist am Sonntag im Wildparkstadion um 15.00 Uhr.

Von David Ruf
In der Landeshauptstadt konnten die Karlsruher am Mittwoch trotz zeitweisem Spiel in Unterzahl - Alexander Schoch hatte in der 66. Minute die Ampelkarte gesehen - ein torloses Remis holen. „In Sachen Platzverweise dürfen wir uns künftig nicht mehr so dumm anstellen, wie in letzter Zeit einige Male“, so Cheftrainer Joe Zinnbauer gegenüber ksc.de. Ansonsten habe sein Team in Stuttgart aber einen guten Eindruck hinterlassen.

Durch das 0:0 am Mittwoch bleibt es in der Tabelle bei einem Abstand von acht Punkten zwischen dem KSC (11. Platz, 31 Zähler) und den Kickers (16. Platz, 23 Punkte), die den ersten Abstiegsrang belegen.

„Wir haben am Sonntag einen Gegner, der gewinnen muss. Meine Mannschaft hat inzwischen viel erreicht, darf sich aber jetzt nicht darauf ausruhen, beschreibt Zinnbauer die Ausgangslage vor der Partie. „Wir wollen natürlich gewinnen, dürfen aber auf keinen Fall verlieren.“ Verzichten muss Zinnbauer am Sonntag erneut auf den verletzten Marc Kurzynski sowie den rot-gesperrten Adrian Valentic.

Die Karlsruher haben nur eins ihrer letzten elf Spiele verloren und insbesondere im Fußballjahr 2013 einen deutlichen Aufwärtstrend hingelegt. „Meine Mannschaft ist reifer geworden, nicht nur in ihrer Spielanlage, sondern auch, was die Erfahrung angeht“, nennt der 42-jährige einen Grund für die positive Entwicklung der Wildpark-Reserve. Außerdem zählt Zinnbauer den durch Neuzugänge und genesene Spieler größer gewordenen Kader auf. „Wir haben jetzt mehr Konkurrenz im Kader und die belebt bekanntlich das Geschäft.“ Doch auch auf dem Platz selbst haben sich seine Schützlinge die Erfolge erarbeitet, wie Zinnbauer hervorhebt: „Wir haben die ersten Spiele gut gearbeitet und uns taktisch gut bewegt. Gegen die Gegner aus dem oberen Tabellenbereich haben wir uns zudem auch unser Glück erarbeitet.“


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