Erfolgreiche Woche für U12-Junioren

aKAdemie

Ein volles Programm hatte die U12 in der vergangenen Woche. Am Mittwoch siegte die Mannschaft im Ligaspiel in Forchheim. Einen Tag später absolvierte man einen Blitzturnier in Bühlertal, bevor man sich am Wochenende beim sehr stark besetzten Turnier in Wendlingen den Sieg holte.

Die U12 des KSC hat auch im vierten Spiel der Saison ihre Siegesserie fortgesetzt und bei den Sportfreunden Forchheim verdient mit 5:1 gewonnen. Die beste Nachricht des Tages: Der Langzeitverletzte Mert Öncel konnte erstmals wieder mitspielen und hat sich sofort nach seiner Einwechslung eindrucksvoll mit einem Tor zurückgemeldet!

Bei herrlichem Spätsommerwetter entwickelte sich von Beginn an ein munteres Fußballspiel, bei dem die Gastgeber aus Forchheim wesentlich besser auftraten, als es ihr Tabellenplatz vermuten ließ. Der KSC war jedoch feldüberlegen, konnte den Ball lange in den eigenen Reihen halten und erspielte sich zunehmend Chancen, die dann auch zu den ersten beiden Toren durch Linus Kyre und Baki Simsek führten. Als die Forchheimer durch einen Weitschuss zum Anschlusstreffer gelangten, gerieten die KSC-Kicker kurzfristig aus dem Tritt. Mit zunehmender Spieldauer erarbeiteten sich die Wildparkkicker allerdings erneut eine Feldüberlegenheit und es war ein Treffer von Torjäger Sean Seitz, der den zwei-Tore-Abstand wieder herstellte. Kurz vor Schluss wurde dann Mert eingewechselt, der auch gleich sein vielumjubeltes Tor schoss. Noch ein wenig später war es der Vorlagengeber vom Dienst, Basti Allgeier, der selbst noch einmal traf und den 5:1 Sieg sicherstellte.

Für den KSC spielten: Keller (Tor),  Bajusic, Kronemayer, Varivoda, Simsek (1), Allgeier (1), Öncel (1), Daiber, Seitz (1), Wentzel, Kätel, Kyre (1)

 

Der Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober begann für die Talentkicker der U12 sehr früh morgens, nachdem am Vorabend das Meisterschaftsspiel in Forchheim gewonnen worden war. Beim Leistungsvergleich in Bühlertal setzte sich der KSC mit den gleichaltrigen Teams aus Hoffenheim und Freiburg sowie mit der U13 des gastgebers Vimbuch/Bühlertal auseinander. Allerdings zeigten sich die Wildparkjungs noch sehr müde und konnten nicht an die überzeugenden Leistungen anknüpfen. Im ersten Spiel gegen die TSG Hoffenheim erwischte der KSC einen klassischen Fehlstart. Einen unglücklichen Querpass vor der eigenen Deckung nahm der überraschte Hoffenheimer Mittelstürmer dankend an und verwandelte gegen den chancenlosen Max Lud im KSC-Tor. Beim nächsten Angriff der TSG 1899 versuchte ein Karlsruher Verteidiger in höchster Not zu klären – und traf voll ins eigene Tor. Nach dem frühen Rückstand erholten sich die Karlsruher langsam und gewannen Feldüberlegenheit. Allerdings wurden die wenigen Torchancen leichtfertig vergeben oder landeten am Pfosten.

Im zweiten Spiel gegen den SC Freiburg zeigte sich das gleiche Bild. Der KSC spielte recht gefällig, konnte seine Torchancen aber nicht nutzen. Der SC Freiburg kam nur zweimal vor das Tor von Sam Keller – und traf bei beiden Chancen. Auch hier stand es am Ende 0:2.

Den Frust der KSC-Kicker bekam dann im letzten Spiel die U13 aus Vimbuch zu spüren. Nachdem endlich das erste Tor gefallen war, konnten sich die KSC-Kicker austoben und ließen den Ball schnell rotieren. Sean Seitz erwies sich einmal mehr als Tormaschine: Er traf gleich sechsmal. Die anderen Tore steuerten Linus Kyre und der Vorlagengeber vom Dienst, Basti Allgeier, zum ungefährdeten 8:2 Sieg bei.

Für den KSC spielten: Lud und Keller (Tor),  Bajusic, Kronemayer, Delic, Varivoda, Simsek, Allgeier (1), Daiber, Seitz (6), Wentzel, Kyre (1)

 

Am Wochenende war man schließlich beim mit vielen Bundesliganachwuchsmann-schaften besetzten Turnier in Waiblingen.

Im Auftaktspiel gegen Mainz 05 setzte es zu Beginn eine sehr unglückliche 0:1 Niederlage. Müdigkeit, Kälte und strömender Regen machten den Fußball eher zur Last denn zur Lust. Es sollte jedoch die erste und einzige Niederlage des KSC bleiben. Trainer Tim Schmidt ermunterte die Kinder, ihr eigenes Spiel zu spielen und auf die eigene Stärke zu vertrauen. Die nächsten Spiele gegen Ingolstadt (2:0), Rot-Weiß Oberhausen (4:0) und den Gastgeber aus Wendlingen (6:0) wurden alle ohne Gegentor und mit großer Überlegenheit gewonnen. Erst im letzten Gruppenspiel gegen Rapid Wien (2:1) wurden die Wildparkkicker noch einmal bis zum Schluss gefordert, konnten sich aber gegen die sympathischen Österreicher knapp, aber verdient durchsetzen. Als Gruppenzweiter hinter Mainz trat man völlig durchnässt und müde, jedoch trotzdem überglücklich die Heimreise nach Karlsruhe an.

Am nächsten Tag stand die Zwischenrunde gegen die erfolgreichen Teams des Vortages an. Ein Sieg gegen die sehr starken Unterhachinger (2:1) eröffnete den Tag. Dann stand Greuther Fürth (1:0) auf dem Programm, ehe es gegen die sehr giftigen Spieler vom FC Zürich aus der Schweiz um den Gruppensieg ging. Auch dieses Spiel konnte mit 2:0 gewonnen werden: Der KSC ging mit optimaler Ausbeute in die KO-Runde, wo der Angstgegner und Dauerrivale SSV Ulm auf die Wildparkkicker wartete. Das Spiel endete "nur" 1:0, aber das einzige, was Coach Schmidt kritisieren konnte, war die mangelhafte Chancenauswertung, da viele Chancen aus Spielfreude und Übermut liegengelassen wurden. Ein großartiges Tor mit Linksschuss durch „Baju“ reichte zum Sieg,

Das Halbfinale gegen Red Bull Leipzig war dann der emotionale Höhepunkt des Turniers. Die Leipziger hatten den KSC offensichtlich beobachtet und versuchten, dessen spielerische Mittel mit Härte und großer Aggressivität zu begegnen. Oftmals wurden die Mittel des Erlaubten überschritten: Aber die KSC-Kicker ließen sich nach anfänglicher Überraschung nicht die Butter vom Brot nehmen und kämpften sich zurück. Selten zuvor haben die Wildparkkicker der U12 so aggressiv dagegenhalten müssen. Der so oft gefoulte Sven Kronemeier erzielte nach einem Freistoß mit großem Willen die 1:0 Führung, ehe Sean Seitz eine phantastische Vorarbeit von Basti Allgeier zum 2:0 nutzte. Das Spiel war aber noch nicht zu Ende, da die roten  Bullen kurz vor Schluss noch einen strittigen Elfmeter zugesprochen bekamen. Am Ende rettete unsere Mannschaft das Ergebnis über die Zeit.

Im Finale wartete erneut die Spielvereinigung Unterhaching, die sich im Halbfinale verdient gegen den VfB Stuttgart durchgesetzt hatte. Das Endspiel war jedoch einseitiger, als alle es erwartet hatten: Die KSC-Jungs ließen nicht eine einzige Torchance des Gegners zu. Der erste überzeugende KSC-Angriff führte durch eine tolle Einzelleistung von Basti Allgeier zur frühen Führung. Einen Alleingang über das halbe Feld schloss Basti mit einer Vorlage in den Rücken der Abwehr ab, die „Baju“ mit einem strammen Schuss vollendete. Kurz darauf der Auftritt von Kapitän Marco Varivoda, der eine tolle Kombination über alle Feldspieler vollendete. Die Hachinger kamen kaum noch vor das KSC-Tor und versuchten ihr Glück mit langen Bällen, die jedoch alle in der KSC-Abwehr hängenblieben. Kurz vor Schluss hämmerte „Baju“ noch einen Ball an die Latte des Hachinger Tores und Seani Seitz konnte den Abpraller in bester Abstaubermanier verwerten. Der 3:0 Sieg war auch in dieser Höhe völlig verdient und hätte sogar noch höher ausfallen können.

Für den KSC spielten: Lud und Keller (Tor),  Bajusic, Kronemayer, Delic, Varivoda, Simsek, Allgeier, Daiber, Seitz, Wentzel, Kätel, Kyre

 

Co Trainer Tim Schmidt nach einer langen Woche: „Am Wochenende in Wendlingen haben sich die positiven Eindrücke aus den letzten Trainingswochen endlich wieder bestätigt. Nach einigen Spielen in denen wir nicht so dominant gespielt haben, wie wir uns das vorgesellt hatten, haben die Jungs es geschafft, die gemeinsam erarbeiteten Ziele auf dem Platz hervorragend umzusetzen. Dass sie sich dabei mit dem Turniersieg belohnt haben ist umso schöner.“


Match
Center