Eintracht Braunschweig Karlsruher SC 1:2 (1:1)

(eis) Als letzte Mannschaft im deutschen Profifußball konnte sich der Karlsruher SC am Sonntag Nachmittag den ersten Sieg der laufenden Spielzeit erarbeiten. Im Kellerduell der Zweiten Liga gegen Eintracht Braunschweig siegten die Badener dank der Tore von Aydin Cetin und Bruno Labbadia vor 14.277 Zuschauern mit 2:1 (1:1).Der KSC rangiert mit nunmehr sechs Punkten auf Tabellenposition 16, die Gastgeber nahmen Waldhof Mannheim die rote Laterne in Liga zwei ab.

Braunschweig Trainer Peter Vollmann konnte vor dem Anpfiff auf Verteidiger Bernd Eigner zurückgreifen, der bis zuletzt unter einem Nasenbeinbruch litt. Zudem vertrat Alexander Kunze den verletzten Philipp Laux zwischen den Pfosten. Auch KSC Coach Köstner stellte sein Team verletzungsbedingt um: Bernhard Trares musste gelb gesperrt pausieren, Hassa fiel verletzt aus. Clemens Fritz rückte von der Viererkette auf die rechte Außenbahn, Carsten Rothenbach nahm den freien Platz in der Verteidigung ein. Im Angriff agierte Bruno Labbadia als einzige Spitze, dahinter die offensiven Cetin und Saenko.

Die Begegnung begann Turbulent, bereits nach sieben gespielten Minuten stand es 1:1. Zunächst hatte Aydin Cetin unbedrängt zur Gästeführung abgestaubt (5.), ehe Michél Mazingu Dinzey den Karlsruhern nur zwei Minuten später einen direkten Freistoß einschenkte. Wenngleich sowohl der starke Marco Engelhardt mit einem Distanzschuss aus 20 Metern, als auch der Braunschweiger Choji mit etwas weniger Eigensinn ihre Farben noch in Durchgang eins hätten in Führung bringen können, blieb es zur Pause beim 1:1.

Nach dem Seitenwechsel war es Bruno Labbadia, der in der 57. Spielminute einen Kopfball versenkte und damit den Endstand herstellte. Die Gastgeber drängten nun auf den Ausgleich, präsentierten sich aber nur kurzzeitig feldüberlegen. Rische hätte 18 Minuten vor dem Schlusspfiff per Kopfball noch ausgleichen können, Thomas Walter verhinderte dies aber souverän.
Den Sturz ans Tabellenende quittierten die Braunschweiger Zuschauer nach Spielende mit Pfiffen und forderten die Entlassung Peter Vollmanns.



Eintracht Braunschweig:
Kunze Niang, Schanda, Thiam, Hörster da Silva (58. Piorunek) Sümnich (58. Fuchs), Karp, Mazingu Dinzey Rische, Choji


Karlsruher SC:
Walter Rothenbach, Waterink, Kracht, Melkam Fritz (53. Graf), Engelhardt, Haffner Saenko, Cetin (78. Wawrzyczek) Labbadia (74. Grimm)


Tore:
0:1 Cetin (5.)
1:1 Mazingu Dinzey (7.)
1:2 Labbadia (57.)

Gelbe Karten: Schanda (84.), Nyang (87.) Fritz (12.), Engelhardt (75.)

Zuschauer: 14.277

Schiedsrichter: Thorsten Koop (Lüttenmark)


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