Eingang Ost bei Heimspielen wieder für KSC Fans geöffnet
Der Eingang Ost des Wildparkstadions ist bei den Heimspielen ab sofort auch wieder für KSC Fans geöffnet. Darauf einigte sich der Club mit den Verantwortlichen von Polizei und Stadt Karlsruhe. Der Eingang war seit den Ausschrei tungen beim Spiel gegen den SV Waldhof Mannheim nur noch für Anhänger der Gästemannschaften geöffnet. Für die Besucher der Haupttribüne hatte dies zu Umwegen und Unannehmlichkeiten geführt.
Jetzt erarbeiteten Polizei, Stadt und KSC gemeinsam ein modifiziertes Konzept, das Polizeioberrat Ralf Gerber, der Leiter des Polizeireviers Karlsruhe Marktplatz, der Öffentlichkeit vorstellte. Vor dem Spiel bleibt der Eingang Ost künftig für die Fans beider Mannschaften geöffnet, da in dieser Phase nicht mit Komplikationen zu rechnen ist. Nach Spielende können die Anhänger beider Mannschaften das Stadion durch das Osttor verlassen. Nur bei sogenannten sicherheitsrelevanten Spielen, bei denen mit Ausschreitungen zu rechnen ist, wird der Bereich E1/E2 und der dahinter liegende Eingang Ost während des Spiels abge riegelt und nach Spielende nur für die Gästefanblocks geöffnet. Die übrigen Zuschauer werden dann über die anderen Stadionausgänge aus dem Stadion geleitet. "Allerdings können wir flexibel und situationsbezogen reagieren", erklärte Ralf Gerber: "Wenn während eines Heimspiels eine besondere Lageentwicklung eintritt, können wir den Bereich hinter den Gästefanblocks zur Sicherheit der Stadionbesucher kurzfristig noch absperren." Die Karlsruher Besucher werden in diesen Fällen durch den Stadionsprecher aufgefordert, einen der anderen Ausgänge zu benutzen.
KSC Hauptgeschäftsführer Wilfried de Buhr begrüßte die konstruktive Zusammenarbeit mit den Sicherheitskräften. "Wir haben auf Beschwerden unserer Stammgäste reagiert, denn wir möchten zufriedene Besucher haben", erklärte er: "Mit dieser Lösung ist die Sicherheit der Stadionbesucher gewährleistet und wir können unseren Gästen einen reibungslosen Zutritt zum Stadion ermöglichen."











