Ein großer Name im BBBank Wildpark
Nach der Niederlage gegen den SC Paderborn gibt es für unseren KSC am Samstagabend die Chance zur Wiedergutmachung. Unter Flutlicht kommt mit dem Hamburger SV ein großer Name in den BBBank Wildpark. Auf was unsere Jungs achten müssen, um den Heimdreier einzufahren, erfahrt ihr bei dieser Ausgabe von „Gegner im Detail“.

Die Ausgangslage
Hamburg steht aktuell mit 19 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz. Allerdings beträgt der Abstand auf den Relegationsplatz nur drei Zähler, so dass das anvisierte Ziel Aufstieg noch in absoluter Reichweite liegt. In den letzten drei Spielzeiten nach dem Abstieg aus der ersten Liga verfehlten die Hanseaten jeweils als Vierter dieses Ziel knapp. Mit dem, vor der Saison verpflichteten, Ex-KSC Jugendtrainer Tim Walter soll nun der Sprung zurück in die erste Liga gelingen. Aktuell ist die Mannschaft seit neun Zweitliga-Spielen ungeschlagen, allerdings endeten sechs davon unentschieden. Mit insgesamt schon sieben Punkteteilungen sind die Hanseaten damit aktuell die Remiskönige der Liga. Auch das letzte Spiel gegen Holstein Kiel endete mit einem Tor auf beiden Seiten.
Die Spielweise und Spieler
Walter lässt seine Mannschaft in einem 4-3-3 spielen. Leistungsträger in der Abwehr sind die Innenverteidiger Jonas David, der noch keine Spielminute verpasst hat und Sebastian Schonlau. Dieser kam vor der Saison aus Paderborn und avancierte bei seinem neuen Club direkt zum Kapitän. Schmerzlich vermissen werden die Rothosen Tim Leibold. Der Linksverteidiger zog sich beim Pokaltriumph in Nürnberg einen Kreuzbandriss zu und fällt bis Saisonende aus. Auf der Sechserposition im Mittelfeld ist Jonas Meffert gesetzt. Ihn kennt man im BBBank Wildpark noch bestens aus seiner Zeit zwischen 2014 und 2016. Neben Walter und Meffert kommt es auch für David Kinsombi zu einer Rückkehr nach Karlsruhe. Der Mittelfeldakteur absolvierte die Spielzeit 2016/2017 für den KSC. Im offensiven Bereich gilt es speziell auf Sonny Kittel und Robert Glatzel zu achten. Kittel ist mit zwei Toren und fünf Vorlagen der Topscorer der Hanseaten, Glatzel mit sechs Treffern der beste Torjäger. Die Hamburger haben sehr gerne den Ball am Fuß (63% Ballbesitz pro Spiel), das kommt unseren Jungs ein Stück weit entgegen. Auffallend ist zudem, dass die Rothosen schon vier Tore in der Nachspielzeit erzielt haben, die zu Siegen oder Unentschieden geführt haben. Hier müssen unsere Jungs bis zum Ende wachsam bleiben!
Die schwarze Serie beenden
In bisher vier Zweitligaduellen gegen Hamburg blieb unsere Mannschaft noch ohne Sieg (ein Unentschieden, drei Niederlagen). Unvergessen sind zudem die zwei bitteren Duelle in der Relegation 2015. Der letzte Sieg in der ersten oder zweiten Liga datiert vom 7. Februar 2009. Der jetzige KSC-Scout Sebastian Freis schoss damals einen Doppelpack inklusive Siegtor in der Nachspielzeit. Am Samstagabend wird es Zeit diese Negativserie zu beenden und den ersten Sieg in Liga zwei gegen Hamburg zu holen!











