Drei wichtige Punkte für den KSC
(eis) Nach zuletzt vier sieglosen Ligaspielen in Folge konnte der KSC am gestrigen Freitag Rot Weiß Oberhausen vor 3.075 Zuschauern mit 2:1 (1:1) bezwingen und somit den dritten Saisonsieg feiern.
In einer Begegnung mit nur mäßigem Unterhaltungswert, sorgten die Akteure beider Seiten nur in wenigen, dafür aber um so turbulenteren Minuten vor, sowie nach dem Seitenwechsel für Zündstoff.
KSC Trainer Kuntz änderte die Aufstellung im Vergleich zum Spiel gegen Arminia Bielefeld vor Wochenfrist auf nur einer Position: Marco Engelhardt spielte für den verletzten Stefan Ertl (Wadenbeinbruch).
Sein Gegenüber, Dragoslav Stepanovic, entschied sich im Vergleich zur Auswärtspartie bei Hannover 96 für eine offensivere Ausrichtung und bot mit Achim Weber, anstelle von Verteidiger Daniel Ciuca, eine zweite Sturmspitze auf.
In der 40. Spielminute konnte Clemens Fritz nach toller Vorarbeit von Danny Fuchs die 1:0 Führung für die Gäste aus dem Badischen erzielen. Dem Führungstreffer waren nur wenige sehenswerte Torraumaktionen vorangegangen. In der 30. Spielminute konnte RWO Torhüter Kleinsteiber den Nachschuss Fuchs nach einem Freistoß nur mit Mühe zur Ecke klären. Sieben Minuten später hatte sich Weber nach einer Flanke von der rechten Seite die Einschussmöglichkeit geboten, sein Schuss landete allerdings über dem Karlsruher Kasten.
Bereits eine Minute nach dem Karlsruher Treffer, sorgete Angelo Vier für den Ausgleich für Mannschaft von Dragoslav Stepanovic. Sein Distanzschuss ließ KSC Torhüter Thomas Walter nicht den Hauch einer Abwehrchance.
Auch im zweiten Durchgang präsentierte sich der KSC als die optisch überlegene Mannschaft, die Partie blieb aber dennoch durchwachsen. Wurde KSC Angreifer Danny Fuchs acht Minuten nach Wiederanpfiff noch ein Treffer wegen einer Abseitsstellung aberkannt, konnte der bisher beste Saisontorschütze auf Seiten des KSC nur eine Minute später aus 20 Metern zum 2:1 Endstand für die Blau Weißen einschießen.
"Wir standen sehr unter Druck und das hat man der Mannschaft auch angesehen. Wir hatten in der Anfangsphase sehr viele Fehlpässe, haben bei den beiden schön herausgespielten Toren dann aber dennoch unsere Qualität zum Ausdruck gebracht.", so ein erleichterter KSC Cheftrainer Stefan Kuntz nach dem Schlusspfiff. Oberhausens Coach Stepanovic zeigte sich mit der Leistung seiner Mannschaft auch alles andere als unzufrieden. Sein Team sei nach dieser Niederlage natürlich enttäuscht, man habe aber dennoch eine ordentliche Leistung abgeliefert, auf die man in den kommenden Partien aufbauen könne.
Der Karlsruher SC hat nach nunmehr acht Spieltagen zehn Punkte auf dem Konto und rangiert in der Zweitligatabelle auf Position zwölf.
Am Freitag, 12. Oktober tritt der KSC im Wildparkstadion gegen den MSV Duisburg an. Der Anpfiff ertönt um 19 Uhr.
Rot Weiß Oberhausen:
Kleinsteiber Luginger, Baumann (69. Ciuca), Tiéku Lipinski, Rietpietsch (69. Toborg), Scharpenberg, Falk, Judt (79. Obad) Weber, Vier
Karlsruher SC:
Walter Waterink Grimm, Kracht Rus, Birk, Melkam, Engelhardt Fuchs Fritz (88. Rothenbach), Labbadia (63. Graf)
Tore:
0:1 Fritz (40.)
1:1 Vier (41.)
1:2 Fuchs (54.)
Gelbe Karten: Weber Birk, Fritz
Zuschauer: 3.075











