Dick: "Ich freue mich auf den ausverkauften Wildpark"
Als Karlsruher Eigengewächs durchlebte er Höhen und Tiefen mit dem KSC, nun kehrt Florian Dick am Samstag (13 Uhr) mit dem 1. FC Kaiserslautern in den Wildpark heim.

Florian, am Samstag kommt es zum Wiedersehen mit Dir und dem KSC im ausverkauften Wildpark – Was für Gefühle kommen da in dir hoch?
Ich freue mich natürlich im Wildpark gegen meinen ehemaligen Verein zu spielen. Wenn es dann noch ausverkauft ist, umso schöner. Ich habe große Vorfreude!
Kaiserslautern hat nur 1:1 zuhause gegen die Bielefelder Arminia gespielt. Zu wenig, wenn es um den Aufstieg geht?
Daheim gegen eine Mannschaft aus der unteren Tabellenregion wie Bielefeld ist ein Unentschieden natürlich zu wenig. Auch, weil im Vorfeld jeder einen Dreier erwartet hat. Das haben wir leider nicht geschafft und sind deswegen auch enttäuscht. Aber das Aufstiegsrennen ist noch lange nicht vorbei.
Der KSC hängt nach einer tollen Serie ohne Niederlage gerade etwas durch und hat in Köln verloren. Trotzdem hat er schon 40 Punkte. Hättest du der Mannschaft das zugetraut?
Vor der Runde gar nicht. Ich habe großen Respekt davor, was Trainer Markus Kauczinski und die Mannschaft leisten. Hier wird unter den gegebenen Voraussetzungen viel geleistet. Ich kann nur sagen: Hut ab!
Du bist ein richtiges Karlsruher Eigengewächs. 1993, als 9-Jähriger, bist du zum KSC gekommen. Wie war deine Zeit beim KSC?
Ich habe meine komplette Jugend beim KSC verbracht, das war natürlich eine sehr schöne Zeit. Ich habe bei den Amateuren und den Profis viele Höhen und Tiefen durchgemacht. Ich habe viele schöne Erinnerungen an die Zeit.
Da gibt es ja viele. Das Aufstiegsjahr, dein Bundesliga-Debüt im KSC-Dress. Was war der schönste Moment?
Der schönste war der Aufstieg mit dem KSC in die Bundesliga 2007. Die ganze Woche danach war toll, auch wenn ich zu dieser Zeit verletzt war. Wir haben viel gefeiert (lacht).
Und der schlimmste?
Das war mit Sicherheit mein Kreuzbandriss beim Auswärtsspiel in Augsburg. Danach musste ich monatelang zuschauen.
Hast du noch Kontakte zum KSC?
Es gibt noch einige im Umfeld, zu denen ich Kontakt habe. Und natürlich zu Stolli, meinem Trauzeugen. Mit ihm habe ich auch noch regelmäßig Kontakt.
Zum Spiel am Samstag (13 Uhr): Was ist die Devise des FCK?
Es ist ein Derby. So sollten beide Mannschaften in das Spiel gehen. Es geht um viel Leidenschaft, Engagement und natürlich Kampf. Darüber hinaus wollen wir auch eine spielerische Komponente mit rein bringen. Dann können wir beim KSC bestehen. Wir fahren dort hin, um auch etwas mitzunehmen.
Wo liegen deiner Meinung nach die Stärken des KSC?
Das Kollektiv ist beim KSC sehr stark. Jeder weiß, was er zu tun hat und die Gegentore-Statistik spricht auch für sich. Die Mannschaft steht kompakt und spielt effektiv, das mussten wir ja im Hinspiel schmerzlich erfahren. Es gilt in erster Linie kampfstark dagegenzuhalten. Wenig zulassen, Chancen nutzen, das ist die Devise.
Das Interview führte Fabian Herbers.











