DFB Kontrollausschuss zeigt KSC Fans die gelbe Karte

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußballbundes hat den KSC verwarnt. Nachdem beim Auswärtsspiel bei Union Berlin einige KSC Anhänger zum wiederholten Male pyrotechnische Gegenstände auf den Platz geworfen hatten und dabei Umstehende, Ordner, Spieler und Schiedsrichter gefährdeten, wies der DFB die KSC Verantwortlichen nachdrücklich darauf hin, dass im Wiederholungsfall mit Sanktionen durch die Sportgerichtsbarkeit zu rechnen sei. "Die Vorsorgemaßnahmen, auch bei Auswärtsspielen, müssen verstärkt werden, damit das Werfen von Gegenständen (Feuerwerkskörpern) durch Karlsruher Anhänger unterbleibt", heißt es in dem Schreiben.

Der KSC Fanbeauftragte Frank Ockert appellierte daher eindringlich an die Anhänger, die vor allem bei Auswärtsspielen immer wieder durch das verbotene Abbrennen und Werfen von Bengalos, Rauchbomben und Ähnlichem auffallen. Vor der Partie beim SV Waldhof Mannheim wurden alle Fanclubs schriftlich auf die Verwarnung hingewiesen, auch die Mannheimfahrer werden nochmals auf das Verbot aufmerksam gemacht. In der Sommerpause will Ockert die KSC Anhänger in Gesprächen zusätzlich für die Gefahren der Pyrotchnik sensibilisieren. "Die große Mehrheit unserer Fans verhält sich zuhause und auswärts vorbildlich", stellte Ockert jedoch klar: "Es sind einige Unverbesserliche, die erstens sich und andere Zuschauer gefährden und zweitens ihrem Verein massiven Schaden zufügen."


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