Der KSC zu Gast am Millerntor

(eis) Nach der Niederlage in Oberhausen und dem Remis gegen neun Reutlinger im Wildparkstadion soll nach dem Willen Lorenz Günther Köstners beim Auswärtsspiel gegen den FC St. Pauli (morgen, 20.15 Uhr) mal wieder ein "Dreier" folgen.Von der einzigartigen Atmosphäre am Millerntor, die der Gastmannschaft oft schon beim Aufwärmen schlotternde Knie beschert, möchte Köstner dabei nichts wissen. Erschwerend kommt für die Blauweißen hinzu, dass wohl nur wenige Anhänger an einem Montag die Reise in den Norden der Republik antreten können. Das ändert aber nichts daran, dass der Cheftrainer in Hamburg unbedingt in Führung gehen möchte: "Das wäre enorm wichtig für uns. Wir müssen dann nur zeigen, dass auch wir in der Lage sind einen Vorsprung über die Zeit zu bringen."

Köstner ist im Kellerduell der Zweiten Liga dazu gezwungen seine Hintermannschaft komplett umzustellen. Torsten Kracht laboriert nach wie vor an einer Zerrung des Kniebeugers, Thijs Waterink ist nach seiner fünften Verwarnung gelb gesperrt. Bernhard Trares wird daher seinen angestammten Platz im Mittelfeld der Badener verlassen und in die Innenverteidigung rücken. "Das hat er auch bei 1860 gemacht, das ist kein Problem für ihn", so sein Trainer. Marco Engelhardt wird zentraler als gewohnt agieren ("Er hat mittlerweile das Zeug dazu."), das Mittelfeld der Wildparkelf wird wohl Charles Haffner komplettieren. Klagen über die geschwächte Abwehr liegen Lorenz Günther Köstner indes fremd: "Da will ich kein Gejammere hören, dann müssen wir halt mehr nach vorne spielen um die Abwehr zu entlasten."
Neuzugang Patrik Jezek machte sich ebenfalls heute Morgen um halb neun mit auf die Reise nach Hamburg. Die Spielberechtigung für den Tschechen wird bis morgen Abend aller Voraussicht nach erteilt sein, Köstner behält sich einen Einsatz des 25 Jährigen aber noch vor.
Noch am Montag Abend tritt der KSC die Rückreise im Mannschaftbus an, nach der Rückkehr am frühen Morgen ordnete Köstner gleich ein gemeinsames Auslaufen an. Erst dann können sich seine Schützlinge bis Mittwoch Nachmittag von den Reise Strapazen erholen.


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