Der KSC muss nach Unterhaching
Nach dem verpassten Heimsieg im Spitzenspiel gegen Rostock stand zu Beginn der Woche Frustbewältigung auf dem Trainingsplan. Mittlerweile hat die Mannschaft ihre Enttäuschung verdaut und bereitet sich auf den Auswärts-Auftritt in Unterhaching am Sonntag vor - drei Spieler sind angeschlagen.

Von Andreas Eisinger
Vier Tage nach dem Spitzenspiel gegen Hansa Rostock hat die Mannschaft des KSC das bittere Unentschieden verkraftet. "Wir haben 70 Minuten tollen Fußball gespielt und uns dann zu sehr von der Euphorie im Stadion anstecken lassen", meint Cheftrainer Edmund Becker im Rückblick auf das Flutlichtduell. Der verpasste Sieg ist Vergangenheit, im Laufe der Woche hätten die Spieler einen Schlussstrich unter den Montagabend gezogen. "Und zwar jeder auf seine eigene Weise", verriet Becker. "Damit muss jeder für sich fertig werden, man braucht da keinen Kreis in der Kabine zu bilden oder sowas."
Vor dem Auswärtsspiel in Unterhaching (Sonntag, 14 Uhr) hat die Grippewelle auch den Karlsruher Kader erfasst. Christian Eichner, Florian Dick und Maik Franz zeigten am Donnerstag erste Symptome. Die frische Luft beim Waldlauf soll die Viren aber rechtzeitig zum Spiel vertreiben, Becker hofft auf das Mitwirken der drei Angeschlagenen.
Das Wochenend-Ziel sei die Fortführung der Serie, der Trainer will auch auf der Vorrunden-Zielgeraden ohne Niederlage bleiben. "Die Hachinger sind Konterstark und werden gegen uns garantiert nicht kopflos nach vorne stürmen", warnt er vor der Mannschaft von Heribert Deutinger. Wer nicht mit nach Bayern reist, kann das Spiel im Ligaradio auf www.bundesliga.de 90 Minuten lang live verfolgen.











