D2-Juniorinnen gewinnen gegen den TSV Oberweier mit 14:1

Frauen von Lena Trentl

Auch der noch ungeschlagene Tabellenzweite war kein Stolperstein für die Blau-Weißen.

Am Freitagabend empfingen unsere Mädels den punktgleichen und bis dato noch ungeschlagenen Tabellenzweiten TSV Oberweier.

Gewarnt von dem mühevollen Arbeitssieg vom letzten Wochenende, stand heute die Devise im Vordergrund, sofort die Bälle laufen zu lassen und Druck zu machen, um den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen.

Von Beginn an war man sehr präsent auf dem Platz, agierte sehr zweikampfstark und drängte die Gegnerinnen in Ihren eigenen Strafraum und erzwang mit einem abgefälschten Schuß das 1:0 bereits in der zweiten Minute.

Daraufhin ging es auf beiden Seiten recht verbissen weiter, wobei wir mehr Glück hatten in der Balleroberung und konnten nach 13 Minuten auf 2:0 erhöhen.

Oberweier stand sehr tief und war nur darauf aus, mit weiten Bällen Ihre beiden Stürmerinnen in den Rücken unserer Abwehr zu schicken um diese Konter dann abzuschließen, was ihnen auch mit dem Anschlusstreffer zum 2:1 gelang.

Daraufhin richtete sich unsere Abwehr aber durch engste Manndeckung darauf ein und schaltete diese Stürmerinnen im weiteren Verlauf gänzlich aus.

Nach und nach kam unsere Mannschaft immer besser ins Spiel durch einen hohen läuferischen Einsatz und zwang Oberweier durch permanentes Pressing zu Fehlern, was dann zu zwei weiteren Toren und einem Halbzeitstand von 4:1 führte.

In der zweiten Hälfte wollten wir versuchen, das Spiel so zu gestalten, dass wir uns weniger auf Zweikämpfe einließen, sondern das Tempo erhöhten und den Ball und Gegner laufen ließen und durch unser Flügelspiel die Abwehr auseinanderzogen.

Dieses gelang sehr gut und das Tempo war dann für die Oberweierinnen zu hoch, man hatte kein Mittel um unsere Kombinationen zu unterbinden, und so folgten dann Tore von uns im Zweiminutentakt, weshalb wir dann die kompletten Positionen wieder durchtauschen um auch den Spielerinnen auf anderen als den angestammten Positionen die Möglichkeit zu geben, Ihr Können zu beweisen.

Dies tat unserer Spielweise aber keinen Abbruch, wir spielten uns in einen Rausch und erzielten dann weiter Tor um Tor bis zum Endstand von 14:1 für die Wildparkmädels.

Man muss aber die Gegnerinnen für Ihren Einsatz besonders in der ersten Hälfte loben, in der Sie durch eine hohe Laufbereitschaft und Zweikampfstärke uns das Leben schwer gemacht haben.

Besonderes Lob auch an die Torhüterin Kathi aus Oberweier zu den vielen glänzenden Paraden.

Wäre Sie und das Aluminium nicht gewesen, hätten wir bestimmt noch 10 weitere Tore geschossen.


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