C-Juniorinnen unterliegen der TSG Hoffenheim mit 1:2

Frauen von Lena Trentl

Im Spitzenspiel der Verbandsliga verloren unsere C-Juniorinnen zu Hause gegen die TSG Hoffenheim unter dem Strich etwas unglücklich mit 1:2.

Nach einem, aus blau-weißer Sicht eher verhaltenen Beginn, übernahmen unsere Mädchen nach und nach das Kommando. Mehrere Spielzüge wurden mit gefährlichen Fernschüssen abgeschlossen. Diese verfehlten jedoch allesamt das Tor oder sie wurden genau auf die Hoffenheimer Torhüterin geschossen. In der 15. Minute spielten Roberta, Leonie und Nina mit einer tollen Kombination die gesamte Hoffenheimer Hintermannschaft aus, doch verzog Roberta letztlich knapp.

Zwei Minuten später war es dann aber soweit: Aline setzte sich über rechts durch und bewies ein tolles Auge, als sie die vor dem Tor lauernde Nina bediente, die zum 1:0 für den KSC einschoss.

Die Gäste zeigten sich nach diesem Rückstand jedoch keinesfalls geschockt. Vielmehr inszenierten sie nun ihrerseits vermehrt Angriffe auf das KSC-Gehäuse. Nach einem Eckball fiel dann in der 21. Minute der zu diesem Zeitpunkt eher überraschende Ausgleich. Keine zwei Minuten später hatten unsere Mädchen Glück, als die Nr. 11 der Gäste nach tollem Solo frei vor dem Tor am langen Eck vorbeischoss.

Schon zu diesem Zeitpunkt war das Problem unserer Mannschaft an diesem Tag erkennbar: Während man selbst einen guten Offensivfußball bot, war man in der Defensivarbeit zu oft nicht in der Lage, die beiden überragenden Gästespielerinnen in Schach zu halten. Dabei war die Nr. 16 Dreh- und Angelpunkt im defensiven Mittelfeld, während die Nr. 11 unser Mittelfeld und die Abwehr durch ihre Schnelligkeit und Technik aus dem offensiven Mittelfeld heraus ein ums andere Mal in Verlegenheit stürzte. Bei einem dieser Angriffe erzielte die Nr.11 nach einen schulmäßigen Konter dann in der 31. Minute das 1:2 für Hoffenheim. 

Beide Teams spielten auch in der zweiten Halbzeit weiter mutig nach vorne. Dabei gelang es dem KSC nicht wirklich besser, sich auf das Spiel der Gäste einzustellen. Das vom Trainer geforderte Zudecken und das Übergeben der Hoffenheimer Führungsspielerinnen fand zu selten statt, so dass man -trotz der weiterhin vorhandenen eigenen Torchancen- auch immer einen Gegentreffer fürchten musste.  So reagierte Ramona in der 55. Minute prächtig, als eine Stürmerin der TSG frei vor ihr auftauchte und abzog.

Da unsere Mädchen die sich ihnen bietenden Torchancen ebenfalls liegenließen, wurden sie am Ende für eine couragierte, kämpferische und zeitweilig auch gute fußballerische Leistung leider nicht belohnt.  

Für den KSC spielten: Ramona – Samira Hu., Samira Hi., Jana, Lea-Luise, Sophie. – Aline, Malina, Leonie, Nina  – Roberta, Sophia

  


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